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Top Neuigkeiten

  • Hören, was andere wissen: Unter diesem Motto hat die ITB Berlin seit kurzem eine neue Podcast-Reihe mit dem Titel „300 seconds with…“ gestartet. Diese ist Teil der „Travel Hero“ Podcastserie der ITB. Damit will die weltweit führende Messe der Reisebranche globale Experten, Trends, Visionen, Strategien und Maßnahmen für interessierte Konsumenten zeitgemäß zugänglich machen.

    Wie der Name der Audio-Reihe bereits verrät, stehen Experten der Tourismusbranche im Fokus, die in jeweils 300 Sekunden, also fünf Minuten, im Spotlight-Monolog Antworten auf Fragen zu einem topaktuellen Thema liefern. So kann es im Podcast zum Beispiel um einen entscheidenden Tipp für junge Unternehmer, Konzepte für Tourismus nach Corona oder um Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrtbranche gehen.

    Zu den Gästen der Serie gehören Führungskräfte ebenso wie Gründer, Fachexperten, Visionäre, Impulsgeber und viele mehr. Zu den ersten Vertretern, die der Branche ihre Stimme verleihen, zählen neben ITB Berlin-Chef David Ruetz zum Beispiel Caroline Bremner, Head of Travel Research bei Euromonitor sowie Bastian Raschke, Head of Industry FMCG & Travel bei Facebook. Das Publikum, an das sich die Audio-Beiträge richten, umfasst Reiseprofis, wirtschaftliche und politische Entscheidungsträger, Journalisten sowie Studenten der internationalen Reisebranche.

    Der Tonus der etwa einmal wöchentlich stattfindenden Gastbeiträge ist bewusst leger – die Interviewpartner beantworten ihre Anfrage teils auf Deutsch und teils auf Englisch. Zu hören sind die Episoden jeweils über den Podcast-Host Podigee sowie auf den Plattformen Spotify, iMusic und natürlich auf dem globalen Hub – itb.com.

  • Picture_unsplash.com

    Durch die Krise hat die Tourismusbranche zum einen ein neues Verständnis für Risiken, aber auch Potential für neue Chancen erkannt. So sei beispielweise das Bewusstsein für sozial und ökologisch verantwortliches  Reisen gewachsen. Das ging aus allen Diskussionen am B2B-Tag des digitalen We Love Travel! Events hervor. Wenn Veranstalter, Dienstleister, aber auch Kunden aus dieser Erkenntnis die richtigen Konsequenzen ziehen, dann kann ihnen eine Zukunft bevorstehen, die schwarze Unternehmenszahlen, hohe Kundenzufriedenheit und nachhaltig positive Auswirkungen auf Herkunfts- und Zielländer haben kann.

    1. Die Verunsicherung ist das Hauptproblem

    Von 1950-2019 ist die Zahl der Übernachtungen weltweit um das 60-fache gestiegen, wie Peter Kautz von Statista berichtete. „Doch dann kam Corona.“ Die Pandemie stelle mit einem (bisher!) weltweiten Umsatzrückgang von 55 Prozent der touristischen Aktivitäten alle bisherigen Krisen in den Schatten. Roland Gassner von Travel Data & Analytics ergänzte, der Einbruch sei zwar grob mit 9/11 oder der Finanzkrise vergleichbar, seine Dauer und Erholungsperspektiven aber nicht: Die Erholung dauere länger und niemand weiß wirklich, wie lange.

    2. Die Lage ist nicht hoffnungslos

    „Hört auf zu heulen“, forderten viele Diskussionsteilnehmer. Denn „die Menschen wollen reisen“, sagte Michael Buller vom Verband Internet Reisevertrieb VIR unter Verweis auf jüngste Umfragen. Erst recht, wenn sie es eine Weile lang nicht durften. Dazu kommt: „Sie haben Geld, Zeit und Lust, wieder zu verreisen“, wie Ulf Sonntag, Marktforscher am Kieler Institut für Tourismusforschung, ermittelte. Selbst wenn sie jetzt nicht überall dort hinreisen können, wo sie hin wollen, „buchen sie, was geht“ laut Roland Gassner, Director Business…

  • „Studium zu Ende, Beziehung kaputt“ - mit diesen Worten beginnt Stefan Korn seinen Bericht über die Weltumtrampung. Es folgte eine 22 Monate lange Reise mit Zielen wie Uruguay, Alaska, Hong Kong oder New York. Er legte 108.895 Kilometer zurück, mehr als das Zweieinhalbfache des Erdumfangs zurück. Meist per Anhalter, aber auch mit dem Segelboot über den Atlantik, mit dem Fahrrad durch die Kordilleren, oder als Trainhopper in den Vereinigten Staaten. Mindestens so wichtig wie tiefe Erkenntnisse oder Selbsterfahrung war ihm wohl zunächst der Drang, an Wegpunkten seinen Sticker zu hinterlassen. „Ich wollte die härteste Tramper-Sau auf dem Planeten sein“, gibt er zu. Der Hörer merkt, dass er dieses Ziel wohl erreicht hat, aber inzwischen auch selbst ironisiert. Am Ende habe er „erfahren, dass Distanzen relativ sind und ich mich fast unbegrenzt bewegen kann. Etwas, für das ich dankbar bin.“

    Auch ein Buch ist aus dem Trip entstanden. Korn ist inzwischen nicht mehr nur ein Freizeit-, sondern ein Sporttramper. Die sind sogar in Vereinen und Verbänden organisiert, und er gründete nach russischem Vorbild die Deutsche Trampsportgemeinschaft, deren Mitglieder an gelben Anzügen zu erkennen sind.

    https://warmroads.de/de/weltumtrampung/

     

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