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Top Neuigkeiten

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    Durch die Krise hat die Tourismusbranche zum einen ein neues Verständnis für Risiken, aber auch Potential für neue Chancen erkannt. So sei beispielweise das Bewusstsein für sozial und ökologisch verantwortliches  Reisen gewachsen. Das ging aus allen Diskussionen am B2B-Tag des digitalen We Love Travel! Events hervor. Wenn Veranstalter, Dienstleister, aber auch Kunden aus dieser Erkenntnis die richtigen Konsequenzen ziehen, dann kann ihnen eine Zukunft bevorstehen, die schwarze Unternehmenszahlen, hohe Kundenzufriedenheit und nachhaltig positive Auswirkungen auf Herkunfts- und Zielländer haben kann.

    1. Die Verunsicherung ist das Hauptproblem

    Von 1950-2019 ist die Zahl der Übernachtungen weltweit um das 60-fache gestiegen, wie Peter Kautz von Statista berichtete. „Doch dann kam Corona.“ Die Pandemie stelle mit einem (bisher!) weltweiten Umsatzrückgang von 55 Prozent der touristischen Aktivitäten alle bisherigen Krisen in den Schatten. Roland Gassner von Travel Data & Analytics ergänzte, der Einbruch sei zwar grob mit 9/11 oder der Finanzkrise vergleichbar, seine Dauer und Erholungsperspektiven aber nicht: Die Erholung dauere länger und niemand weiß wirklich, wie lange.

    2. Die Lage ist nicht hoffnungslos

    „Hört auf zu heulen“, forderten viele Diskussionsteilnehmer. Denn „die Menschen wollen reisen“, sagte Michael Buller vom Verband Internet Reisevertrieb VIR unter Verweis auf jüngste Umfragen. Erst recht, wenn sie es eine Weile lang nicht durften. Dazu kommt: „Sie haben Geld, Zeit und Lust, wieder zu verreisen“, wie Ulf Sonntag, Marktforscher am Kieler Institut für Tourismusforschung, ermittelte. Selbst wenn sie jetzt nicht überall dort hinreisen können, wo sie hin wollen, „buchen sie, was geht“ laut Roland Gassner, Director Business…

  • „Studium zu Ende, Beziehung kaputt“ - mit diesen Worten beginnt Stefan Korn seinen Bericht über die Weltumtrampung. Es folgte eine 22 Monate lange Reise mit Zielen wie Uruguay, Alaska, Hong Kong oder New York. Er legte 108.895 Kilometer zurück, mehr als das Zweieinhalbfache des Erdumfangs zurück. Meist per Anhalter, aber auch mit dem Segelboot über den Atlantik, mit dem Fahrrad durch die Kordilleren, oder als Trainhopper in den Vereinigten Staaten. Mindestens so wichtig wie tiefe Erkenntnisse oder Selbsterfahrung war ihm wohl zunächst der Drang, an Wegpunkten seinen Sticker zu hinterlassen. „Ich wollte die härteste Tramper-Sau auf dem Planeten sein“, gibt er zu. Der Hörer merkt, dass er dieses Ziel wohl erreicht hat, aber inzwischen auch selbst ironisiert. Am Ende habe er „erfahren, dass Distanzen relativ sind und ich mich fast unbegrenzt bewegen kann. Etwas, für das ich dankbar bin.“

    Auch ein Buch ist aus dem Trip entstanden. Korn ist inzwischen nicht mehr nur ein Freizeit-, sondern ein Sporttramper. Die sind sogar in Vereinen und Verbänden organisiert, und er gründete nach russischem Vorbild die Deutsche Trampsportgemeinschaft, deren Mitglieder an gelben Anzügen zu erkennen sind.

    https://warmroads.de/de/weltumtrampung/

     

  • Anselm Pahnke hatte sich vorgenommen, keinen einzigen Liter Wasser zu kaufen. „Das Autoritäre der Natur wollte ich spüren“, sagt der 31-jährige Geophysiker, als er auf dem digitalen We Love Travel! Event in Berlin von der Umsetzung des Plans berichtet, mit dem Fahrrad und so wenig Ausstattung wie irgend möglich Afrika von Süden nach Norden zu durchqueren. Aus ein paar Monaten wurden drei Jahre, zu Afrika kamen noch Asien und Australien hinzu, insgesamt 40.000 Kilometer.

    Warnungen schlug er in den Wind, denn „sie nehmen dir einfach die Inspiration“. Die Vorbereitungen hielt er knapp, getreu der Devise „dass die Welt nicht zum Wissenden spricht, sondern zum Fragenden“. Obwohl er gerne allein gewesen sei, „nur mit meiner Kamera als Gesprächspartner“, gelangte er auf dem Weg mit vielen Leuten ins Gespräch. Sie kamen ihm fast ausschließlich freundlich entgegen, zeigten ihm den Weg, halfen ihm durch Malaria- und Typhus-Attacken. Seine Offenheit, seine Schilderung und seine Bilder widerlegen nicht nur viele Vorurteile über den Kontinent, sondern zeigen eindrucksvoll, was die Reise mit ihm gemacht hat. Sein Bericht schließt mit anrührenden Porträts lachender und freundlicher Menschen, und obwohl es nicht geplant war, ergaben die Reiseeindrücke Buch und einen Kinofilm „Anderswo. Allein in Afrika“. Aber nur über Afrika. Denn als er im Mittleren Osten war, „bog ich rechts ab“ und nahm noch Asien und Australien mit. „Ohne Kamera, denn ich brauchte sie nicht mehr als Kommunikationspartner.“

    www.anselmpahnke.de/bio

     

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