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8. Tag des barrierefreien Tourismus auf der ITB Berlin

Do not image a peach, but instead an apple with core that has many parts

Stellen Sie sich nicht einen Pfirsich, sondern einen Apfel mit vielen Kernen vor

Er kam in Vertretung des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß MdB, und schwor das Publikum des 8. Tags des Barrierefreien Tourismus auf der ITB Berlin, in seinem persönlichen spontanen Grußwort ein: „Barrierefreiheit gehört zum Markenkern des Reiselands Deutschland“, sagte Regierungsdirektor Alexander Stedtfeld aus dem Referat Tourismuspolitik, „und sie gehört zur Gesellschaft.“ Die Deutsche Zentrale für Tourismus, verantwortlich für das Auslands- und Inlandsmarketing, sei eine gute Wahl als Organisatorin des Fachtreffens, das sich zu einer internationalen Plattform entwickelt hat. „Stellen Sie sich nicht einen Pfirsich vor, der hat nur einen Kern, sondern einen Apfel, der hat viele Kerne“, zog Alexander Stedtfeld einen Vergleich, „und ein Kern der Aufgaben der DZT ist Reisen für Alle.“ In der Stärkung dieses Markenkerns ist die DZT unter Federführung von Innovationsmanager Olaf Schlieper im vergangen Herbst als größter Aussteller und Partner für Best Practice auf dem 2. World Summit Accessible Tourism in Brüssel aufgetreten. Der Regierungsdirektor, seit dreieinhalb Jahren im Referat Tourismuspolitik, erinnerte an seine Anfangszeit und die Bedenken, die im Zusammenhang mit der Entwicklung eines bundesweit einheitlichen Erhebungs- und Zertifizierungssystems zur verlässlichen Information für Reisende mit unterschiedlichen Arten von Behinderung diskutiert wurden. Darüber sei man hinweg, für Alexander Stedtfeldt „ein großer Erfolg“. Jetzt mit Verbreitung des Systems Reisen für Alle sei es an der Zeit, „sich auf den richtigen Wert“ zu besinnen. Zwei Bedenken wolle er zerstreuen, damit mehr touristische Betriebe sich der Erhebung und Zertifizierung anschließen. „Perspektivisch sollten es deutlich mehr werden als die derzeit 2.100 Betriebe“, argumentierte der Regierungsdirektor, „600 bis 800 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren sei relativ gering“, zudem würden viele Bundesländer einen Teil der Kosten übernehmen. Die zweite Hemmschwelle sei die Sorge, „wohl nur die erste Informationsstufe zu erreichen“. Auch hier kontert Alexander Stedtfeld, „Einem Hotel Garni wird nicht vorgeworfen, dass es nur Frühstück anbietet.“ Es gehe nicht um einen Mangel an Qualität, viel mehr, so Stedtfeldt „kommt es darauf an, dass man weiss, was man erwarten kann.“ In diesem Zusammenhang sei die Entscheidung, in Barrierefreiheit zu investieren und sich erheben sowie zertifizieren zu lassen, für einen Betrieb „ein wunderbares Planungskonzept“.       

Sabine Neumann, Redaktionsbüro Schwartz

www.bmwi.de

www.germany.travel/barrierefrei

www.leichter-reisen.info

www.deutschland-barrierefrei-erleben.de

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