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Airbnb etabliert sich bei Geschäftsreisen

Die Vermittlung privater Unterkünfte durch  Airbnb hat schneller Eingang in die Geschäftsreisebranche gefunden als erwartet. Beim ITB Business Travel Forum berichteten sowohl Thorsten Eicke von Siemens als auch Emilie Nas de Tourris vom französischen Datenauswertungsunternehmen Criteo, dass bei ihnen die Mitarbeiter die Treiber gewesen seien, die Airbnb-Option für Dienstreisen zuzulassen. Der Deutschlandchef von Europcar, Stefan Vorndran, dagegen führte es in seinem Unternehmen „top-down“ ein, indem er seine erste  Innovationskonferenz mit Führungskräften statt in einem Hotel in einer Airbnb-Unterkunft abhielt.

Eicke beschrieb den Umgang des 380.000-Mitarbeiter-Konzerns Siemens sogar recht locker: Die Buchung statt Hotel sei aber freiwillig. „Hauptsache, der Mitarbeiter bringt eine richtige Rechnung mit“, erklärte er. Allerdings gebe es Länder, in denen Siemens aus Sicherheitsgründen die Nutzung nicht erlaube, etwa Afghanistan. Nas de Tourris berichtete, Anfangsprobleme beim Bezahlen habe ihr Unternehmen mit Firmenkreditkarten gelöst. Ein Video-Tutorial erleichtere den Mitarbeitern den Umgang. Missbrauch habe Criteo bislang nicht bemerkt.

Als früher reines Mietwagen-Unternehmen sei Europcar „an Sharing-Modelle gewöhnt“, sagte Vorndran. Mit der Akzeptanz im Unternehmen habe es keine Probleme gegeben. „Die Nachricht der Option hat sich mit Mund-zu-Mund-Propaganda extrem schnell verbreitet“, was belege, dass damit ein Bedürfnis der Mitarbeiter getroffen worden sei.   

Thomas Rietig

 

Yoanjii

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