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Anderswo allein in Afrika

Anselm Pahnke hatte sich vorgenommen, keinen einzigen Liter Wasser zu kaufen. „Das Autoritäre der Natur wollte ich spüren“, sagt der 31-jährige Geophysiker, als er auf dem digitalen We Love Travel! Event in Berlin von der Umsetzung des Plans berichtet, mit dem Fahrrad und so wenig Ausstattung wie irgend möglich Afrika von Süden nach Norden zu durchqueren. Aus ein paar Monaten wurden drei Jahre, zu Afrika kamen noch Asien und Australien hinzu, insgesamt 40.000 Kilometer.

Warnungen schlug er in den Wind, denn „sie nehmen dir einfach die Inspiration“. Die Vorbereitungen hielt er knapp, getreu der Devise „dass die Welt nicht zum Wissenden spricht, sondern zum Fragenden“. Obwohl er gerne allein gewesen sei, „nur mit meiner Kamera als Gesprächspartner“, gelangte er auf dem Weg mit vielen Leuten ins Gespräch. Sie kamen ihm fast ausschließlich freundlich entgegen, zeigten ihm den Weg, halfen ihm durch Malaria- und Typhus-Attacken. Seine Offenheit, seine Schilderung und seine Bilder widerlegen nicht nur viele Vorurteile über den Kontinent, sondern zeigen eindrucksvoll, was die Reise mit ihm gemacht hat. Sein Bericht schließt mit anrührenden Porträts lachender und freundlicher Menschen, und obwohl es nicht geplant war, ergaben die Reiseeindrücke Buch und einen Kinofilm „Anderswo. Allein in Afrika“. Aber nur über Afrika. Denn als er im Mittleren Osten war, „bog ich rechts ab“ und nahm noch Asien und Australien mit. „Ohne Kamera, denn ich brauchte sie nicht mehr als Kommunikationspartner.“

www.anselmpahnke.de/bio

 

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