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Per Anhalter um die Welt

„Studium zu Ende, Beziehung kaputt“ - mit diesen Worten beginnt Stefan Korn seinen Bericht über die Weltumtrampung. Es folgte eine 22 Monate lange Reise mit Zielen wie Uruguay, Alaska, Hong Kong oder New York. Er legte 108.895 Kilometer zurück, mehr als das Zweieinhalbfache des Erdumfangs zurück. Meist per Anhalter, aber auch mit dem Segelboot über den Atlantik, mit dem Fahrrad durch die Kordilleren, oder als Trainhopper in den Vereinigten Staaten. Mindestens so wichtig wie tiefe Erkenntnisse oder Selbsterfahrung war ihm wohl zunächst der Drang, an Wegpunkten seinen Sticker zu hinterlassen. „Ich wollte die härteste Tramper-Sau auf dem Planeten sein“, gibt er zu. Der Hörer merkt, dass er dieses Ziel wohl erreicht hat, aber inzwischen auch selbst ironisiert. Am Ende habe er „erfahren, dass Distanzen relativ sind und ich mich fast unbegrenzt bewegen kann. Etwas, für das ich dankbar bin.“

Auch ein Buch ist aus dem Trip entstanden. Korn ist inzwischen nicht mehr nur ein Freizeit-, sondern ein Sporttramper. Die sind sogar in Vereinen und Verbänden organisiert, und er gründete nach russischem Vorbild die Deutsche Trampsportgemeinschaft, deren Mitglieder an gelben Anzügen zu erkennen sind.

https://warmroads.de/de/weltumtrampung/

 

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