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Als Antonio das zweite Boot brauchte

Corona hat die Digitalisierung im Tourismus deutlich beschleunigt. Manche Veranstalter hat die Krise zu der „Erkenntnis gebracht, dass unsere Gäste teilweise viel weiter waren als wir“, wie Barabra Heinbockel von der Tourismusagentur Schleswig Holstein im Panel zur Digitalisierung beim Online-Event We Love Travel! am Freitag anmerkte. Als Beispiel nannte sie die Online-Strandampel, die für St. Peter-Ording oder die Lübecker Bucht den Gästen online zeigte, wie voll die Strände waren. Sie ermutigte alle Stakeholder, corona-bedingte Provisorien als Prototypen für künftige Digitalisierung aufzufassen.

Schon vor der Krise habe der ADAC festgestellt, dass in der deutschen Camping-Branche „etwas gefehlt hat“, sagte Uwe Frers von ADAC Camping. Das traditionsorientierte, kleinteilige Gewerbe habe sich in Deutschland im Gegensatz etwa zu Südeuropa nicht um die Digitalisierung gekümmert. Aber die Zahl der Camper sei im Gegensatz zur Zahl der Plätze gestiegen, so dass die Kunden immer mehr vorausplanen und buchen mussten. Und dann kam auch noch Corona, und die Betreiber registrierten quasi über Nacht hunderte von E-Mails oder Anrufen und mussten Kunden abweisen. Nun begännen sie mit Internetpräsenzen und Plattformen.

Lukas Hempel dessen Plattform bookingkit die Buchung von Zusatzleistungen ermöglicht, erzählte eine Mutmacherstory von Antonio, der in Süditalien Touren mit seinem Boot anbietet. Als Corona ausbrach, sank sein Umsatz auf Null. Er dachte über die Postcoronazeit nach und beschloss, bei Hempels Unternehmen eine Website anzumelden. Als der Lockdown endete, konnte er sich vor Buchungen nicht retten. Inzwischen hat er einen Angestellten und ein zweites Boot.

https://www.sh-tourismus.de/

https://www.adac.de/reise-freizeit/sport-reiseangebote/camping/

https://bookingkit.net/de/

 

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