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Chinas Reisemarkt online: Von „busy“ bis „crazy busy“

China ist als größter Quellmarkt der Tourismusbranche noch lange nicht nachhaltig strukturiert. Das wurde auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen des eTravel Startup Days auf der ITB Berlin 2019 deutlich. Die Antworten der Online-Player aus dem Reich der Mitte auf die Aufforderung, den Markt mit einem Wort zu beschreiben, reichten von „busy“ über „super busy“ bis „crazy busy“. Jay You, Partner von Yuantai Investment Partners aus Schanghai, gab zu, mit seinen Investitionen „schaffen wir neue Blasen“, von denen alles andere als sicher sei, dass sie nicht frühzeitig platzen. Tatsächlich komme es aber darauf an, gleichzeitig schnell und effizient, aber auch langfristig zu denken, etwa wenn es darum gehe, eine haltbare Infrastruktur zu etablieren. Margaret Feng vom chinesischen Online-Reisebüro Ctrip sagte: „Wir öffnen uns mehr und mehr“, und meinte damit auch: nach innen für neue Ideen. Zugleich müsse aber beachtet werden, dass damit etablierte Systeme zur Kundengewinnung und -bedienung nicht kannibalisiert würden. Viele Entwickler am Reisemarkt würden zu Anfang die Kundeninteressen ignorieren. Wei Xia vom Online-Vertriebsdienstleister Derbysoft überraschte mit dem Bedauern, dass es in China schwierig sei, an die relevanten Daten der Nutzer zu gelangen, wie es Airbnb praktiziert. You gab sich angesichts des immer noch starken Wachstums im Lande überzeugt: „Wenn du nicht wächst, stirbst du.“ 

Thomas Rietig

 

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