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Elektrobetrieben, in der Luft und selbstfahrend: Mobilität der Zukunft

Wie werden wir dem zunehmenden Verkehr in den Städten in Zukunft begegnen? Wie können angesichts täglicher Dauerstaus Alternativen gefunden werden? Wie kann die ländliche Region an neuen Verkehrskonzepten Teil haben? Das waren einige der Fragen, die sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion über die Zukunft der Mobilität beim Destination Day auf dem Kongress der ITB Berlin stellten.  

Die Verkehrssysteme befinden sich im Umbruch: Car Sharing, autonome Verkehrsmittel und Mobilitätsplattformen, Elektroantriebe, Leihfahrräder, Seilbahnen und Co. sind mögliche Zutaten für neue Mobilitätskonzepte. Christoph Weigler, General Manager von Uber Germany, zeigte sich überzeugt, dass die Lösung für den Verkehr der Zukunft in einem Portfolio verschiedener Möglichkeiten liegen müsse. „Wenn alle Produkte gut kombinierbar sind und reibungslos ineinander greifen, kann die Verkehrssituation entlastet werden und der Komfort der Reisenden gesteigert werden“, so Weigler. Uber, heute schon in rund 600 Städten präsent, erweitere sein deutsches Portfolio beispielsweise gerade um E-Bikes. Weigler: „Wir wollen für alle die richtige Option anbieten, um von A nach B zu kommen.“

Wolfram Auer ist bei der Doppelmayr Seilbahnen GmbH als Vize Direktor der Abteilung International Business Development zuständig für die Märkte Afrika, Indien und Europa. Auer begründete die Berechtigung für sein Produkt damit, dass der Weg in den Untergrund, den die großen Städte in der Regel als Weg zur Verkehrsbewältigung wählen, nicht überall praktikabel sei. „Wir definieren mit unseren Seilbahnen eine neue Ebene, eröffnen ein neues Transport-Level“, so Auer. Sein Produkt sei für Städte jeder Größenordnung geeignet und könne in kurzer Zeit umgesetzt werden. „Gerade waren wir in Kairo: Die Stadt wächst rasant schnell, da hilft kein Verkehrskonzept, das erst in zehn Jahren greift.“ Im bolivianischen La Paz beispielsweise habe dringender Bedarf für mehr Transportmöglichkeiten bestanden. Mit der Seilbahn  konnte schnell Abhilfe geschaffen werden – und heute ist die Seilbahn selbst eine Touristenattraktion.

Stephan Pfeiffer, verantwortlich für strategische Partnerschaften und Public Affairs bei ioki, dem neuen digitalen Zweig der Deutschen Bahn, zeigte sich überzeugt: „Autonomes Fahren wird den Transport verändern!“ Das Produkt funktioniere in der Stadt und auf dem Land gleichermaßen, vom Shuttle, der am Ende einer Bahnfahrt auf den Reisenden warte bis hin zum autonom fahrenden Bus, der wenig frequentierte Linien in ländlichen Regionen ersetzen könne. Erste Teststrecken zeigen, dass die Skepsis der Nutzer schnell weiche und sie erkennen, dass die neuen Techniken ihnen Mobilität zurückgeben könnten.  Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass Mobilität zunehmen werde und für Nutzer (einheimische wie touristische) einfacher gemacht werden muss. Die größte Herausforderung darin liegt in den Köpfen der Menschen. 

Antje Hennecke-Lückingsmeier

www.uber.com/de/blog/uber-in-deutschland

www.ioki.com/

www.doppelmayr.com

 

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