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Erste Studie zu Online-Marketing: 250 deutsche Reiseveranstalter auf dem Prüfstand – großer Nachholbedarf

Was machen deutsche Reiseveranstalter im Internet – und was nicht? Das untersuchte jetzt die erste Studie zum Online-Marketing der 250 nationalen Branchengrößen. Manches Ergebnis überrascht: Zehn Prozent der Unternehmen werden von Suchmaschinen trotz typischer Keyword-Eingabe nicht gefunden. Weniger als die Hälfte schaltet AdWords. Ein Drittel hat keine Facebook-Seite, zwei Drittel keinen offiziellen YouTube-Kanal und nur ein Drittel twittert. „Manche Unternehmen machen das bewusst, manchen fehlt das Budget. Bei vielen wird Online-Marketing noch nebenher betrieben. Man kann über Social Media denken, wie man will: Sie finden statt“, sagen die Herausgeber der Untersuchung, Christian Schmidt, MaufSchmidt, und Guido Bennecke, Neofonie.
Es wird online bewertet und kommuniziert – egal, ob Unternehmen den digitalen Dialog suchen oder nicht. Das bedeute nicht nur vergebene Chancen, sondern berge auch Risiken. „Nur 60 Prozent der untersuchten Unternehmen sind auf Google+ aktiv – aber jeder deutsche Veranstalter hat dort eine Seite, meist ohne das zu wissen – aufgrund der Branchenbuch-Historie, die dieses Netzwerk in Deutschland hat“, eklären Bennecke und Schmidt. Dabei gebe es gerade hier auch für kleinere Spieler viel Visibilität und Vorteile im Suchmaschinen-Ranking zu gewinnen. 
Ein Weckruf soll ihre Studie sein – eine Plädoyer für mehr Fokus auf die neuen Kanäle, denn hier wird Geschäft generiert, insbesondere bei jungen Zielgruppen. Selbst die erwartungsgemäß gut platzierten Branchengrößen wie TUI, AIDA und L’tur könnten noch mehr tun. Einige der großen Reise-Konzerne (Alltours, Schauinsland) schneiden unerwartet schlecht ab, während sich in verschiedenen Online-Marketing-Segmenten auch weniger bekannte Unternehmen ganz oben wiederfinden: MSC Kreuzfahrten sind Spitzenreiter im Facebook-Ranking, enchanting-travel.de schafft hier den Sprung unter die Top-Ten, berge-meer.de belegt Rang 2 im Twitter-Ranking.
Für die Studie wurden die Online-Marketing-Aktivitäten aller Reiseveranstalter untersucht, die im Mitgliederverzeichnis des Deutschen Reiseverbandes (DRV) gelistet sind. Die Studienergebnisse werden ab sofort monatlich fortgeschrieben und sollen sich als Trendbarometer der Reisebranche etablieren. Die aktuellen Ergebnisse können unter http://maufschmidt.de abgerufen werden.      Isabel Bommer
 

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