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Hier diskutiert die Branche über Trends von morgen:

The ITB Berlin Convention is the international tourism industry’s leading think tank – science head Prof. Dr. Roland Conrady gives his verdict three months after the event.

Der ITB Berlin Kongress ist der weltweit führende Think Tank der Tourismus-Industrie – rund drei Monate danach zieht der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Roland Conrady ein Resümee

Herr Prof. Dr. Conrady – der ITB Berlin Kongress hat sich zum wichtigsten Think Tank der weltweiten Reise-Industrie entwickelt. Was macht ihn Ihrer Meinung nach so einzigartig?

Zunächst einmal konzentrieren wir uns auf die zukunftsgerichteten Inhalte der globalen Tourismusbranche und präsentieren Besuchern dazu jedes Jahr eine ganze Reihe an herausragenden Top-Speakern. Trotz der Themenbreite entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette gelingt es uns wie ich finde, inhaltlich für enormen Tiefgang zu sorgen. Der ITB Berlin Kongress schafft einen großen Mehrwert, da er für die Besucher der Messe komplett kostenfrei ist. Nicht zuletzt bleiben wir bei der Wahl der Speaking- und Diskussionsformate innovativ und entwickeln uns somit laufend weiter.

Inwiefern hat sich der Kongress in den vergangenen Jahren verändert?

Durch die Weiterentwicklung unserer Kongressformate ist die Führungsrolle des ITB Berlin Kongress in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Er greift Themen, die die Branche bewegen, nicht einfach nur auf, sondern setzt bewusst Trends und prägt die Entwicklung der Tourismus-Wirtschaft somit maßgeblich mit.

Wie lautet Ihr Fazit nach dem diesjährigen Kongress?

Ich denke, wir können mit Stolz auf eine nie dagewesene Liste von Top-Speakern zurückblicken. Nicht zuletzt ihr ist es zu verdanken, dass der Kongress fest bei den globalen Entscheidern verankert ist. In vollem Umfang geglückt ist zudem der Umzug in die neue Location des CityCubes. Unsere „neue Heimat“ kam bei den Besuchern sehr gut an. Ihre Anzahl blieb trotz Ortswechsel stabil.

Im Fokus stand 2019 unter anderem das Thema Globale Erwärmung und Nachhaltigkeit. Welche Speaker stachen für Sie besonders hervor?

Hier ist ganz klar Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zu nennen. Er genießt sowohl auf deutscher als auch internationaler Ebene höchste Reputation bei Wissenschaft und Politik. Seine überaus fakten- und erkenntnisreiche Keynote beeindruckte die Zuhörer – im Nachgang wurde enorm viel darüber gesprochen.

Was glauben Sie, inwieweit das gesteigerte Umweltbewusstsein das Reisen von morgen beeinflussen wird?

Auch wenn wir über das Umweltbewusstsein der Zukunft nur bedingt mutmaßen können, weisen die momentanen Indizien darauf hin, dass sich das Reisen tiefgreifend verändern wird. Das gilt auch für die Planung und die Wahl des Urlaubsziels. Die globale Studie, die Travelzoo und die ITB Berlin exklusiv vorstellten, hat gezeigt, wie das Thema Nachhaltigkeit künftig zu einem der ganz wichtigen Entscheidungskriterien werden dürfte.

Neben weiteren Themen drehte sich der Kongress auch um das neue Verständnis von Luxus. Was waren für Sie hier die wichtigsten Erkenntnisse?

Hier zeigt sich klar eine Abkehr vom materiellen Luxusverständnis hin zu einem immateriellen. Neue Kunden im Hochpreis-Segment haben völlig andere Vorstellungen. Statt Statussymbolen und Protz definieren sie sich zum Beispiel zunehmend über Exklusivität und Abgeschiedenheit.

Ein Ausblick auf die Zukunft – wo sehen Sie den ITB Berlin Kongress in fünf und sogar in zehn Jahren?

Für die Zukunft haben wir uns ein ehrgeiziges, aber durchaus realistisches Ziel gesetzt: Der ITB Berlin Kongress soll für die globale Reise-Industrie künftig das sein, was das World Economic Forum bereits heute für die Weltwirtschaft ist.

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