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ITB Berlin Kongress: Künstliche Intelligenz auf Pole Position - vom selbstlernenden Bot zum persönlichen Assistenten

Künstliche Intelligenz ist mehr als Prozessautomatisierung. Es geht um Technologie, die in der Lage ist, menschliches Verhalten zu imitieren – und dazu gehört eine ganze Reihe von Qualitäten: Wahrnehmung, Spracherkennung, die Fähigkeit zu verstehen, zu lernen, Entscheidungen zu treffen, Dinge von A nach B zu bewegen, Verhalten anzupassen, zu fühlen – und den eigenen Code weiterzuschreiben, ohne dass ein Mensch Hand anlegen muss. Viele Jahre arbeiten die Entwickler schon daran. Jetzt seien Basistechnologien von Speicherkapazität und Prozessorleistung über Big Data Analytics bis zu Deep Learning endlich so weit, dass wir die Chancen ergreifen und nutzen könnten, erklärt Sergi Mesquida von Hotelbeds heute auf der eTravel World im Rahmen des ITB Berlin Kongresses.

„Hinzu kommt noch ein weiterer entscheidender Faktor: Es gibt Entwickler, die sich mit diesen Technologien sehr gut auskennen – und Unternehmer, die die Werte erkennen und bereit sind zu investieren.“ Und damit meint er Menschen, die nicht nur bestehende Prozesse mit Hilfe smarter Bots effizienter gestalten, sondern disruptive Wege gehen wollen. Auch in der Touristik. Auch in der Hotellerie. „Es gibt so viele Interaktionen im Kundenkontakt, die wir mit künstlicher Intelligenz ganz anders gestalten können – wenn wir noch einmal genau hinsehen, warum wir die Dinge tun, die wir tun“, so Mesquida. Dann ließen sich die Ziele vielleicht auch auf ganz andere Weise erreichen.

Viel Potenzial sieht Mesquida nach wie vor in der intelligenten Vorhersage von Bedarf und Kundenverhalten, die es erlaube, Angebote immer besser und proaktiv auf Kunden zuzuschneiden. Einen nächsten großen Schritt erwartet er im Bereich Spracheingabe: Hier könnten sich selbstlernende Systeme schnell zu echten persönlichen Assistenten entwickeln, die ihren einzigen Kunden kennen wie sonst keiner. Die Vision vom Market-of-one.    

Isabel Bommer

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