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ITB Berlin Kongress: Wie sicher reist die deutsche Wirtschaft?

Zunehmende Globalisierung erfordert zunehmende Reisetätigkeit. Tatsächlich ist globale Mobilität bei manchem Unternehmen sogar Teil des Geschäftsmodells. Aber wie sicher können Geschäftsreisen vor dem Hintergrund von Ukrainekrieg, Eurokrise, Arabischem Frühling und IS-Gräueln heute sein? Dieser Frage stellte sich im Rahmen der ITB Business Travel Strategy Days ein hochkarätig besetztes Panel, das von Andreas Krugmann, Director Client Relationship Management der Result-Gruppe kompetent moderiert wurde. „Die Vorhersagbarkeit von Krisenereignissen ist geringer geworden. Damit steigen die Herausforderungen an das Security- und Travelmanagement der Unternehmen“, sagte Torsten Kraus, Corporate Security Manager der Munich Re. „Dabei müssen die entsprechenden Abteilungen eng miteinander zusammenarbeiten“, ergänzte Max-Peter Ratzel, Managing Director der RatzelConsulting GmbH, „denn dem Travelmanagement fehlt häufig das spezielle Wissen auch um kulturelle Besonderheiten in der Zielregion.“ Was banal klingt kann im Extremfall fatale Folgen haben: „In den Unternehmen sollte bekannt sein, wann etwa Ramadan gefeiert oder das chinesische Neujahrsfest abgehalten wird, denn in diesen Perioden sind auch die Transportmöglichkeiten extrem beschränkt, was zu Sicherheitsrisiken führen kann“, betonte Dr. Fritz Audebert, CEO der ICUnet AG. Nicht jedes Unternehmen hat jedoch die Kapazitäten, sich ausführlich mit allen Sicherheitsaspekten von Reisen zu befassen. „Kleine Schritte könne auch ohne große Kosten getan werden“, erklärte Nico Schoenfeld, Head of Security Projects der METRO AG. „Man kann auch schauen, wie es andere machen.“ Ergänzend dazu sagte Torsten Karus: „Bei Sicherheit besteht keine Wettbewerbssituation; hier kann man auch gut entsprechende Netzwerke nutzen und auf externes Wissen zurückgreifen.“ Zusammenfassend betonte Max-Peter Ratzel schließlich: „Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts. Sie darf mithin nicht nur als Kostenfaktor eine Rolle spielen, denn Prävention ist um Größenordnung preiswerter zu haben, als wenn es dann tatsächlich zu einem Problem kommt.“      Robert Kluge
 

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