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ITB Berlin Kongress: Vom App-Wirrwarr zur Super-App – Herausforderungen für das Travel Management

Die Welt der Geschäftsreise verändert sich – personalisierte Systeme mit Geo-Lokalisierung, bisher vor allem über das Smartphone, aber in Zukunft auch über Smart Devices umgesetzt, bieten neue Möglichkeiten. Gleichzeitig, so Dean Forbes,  CEO der in Paris ansässigen Firma KDS und selbst ernannter Technologie-Evangelist, entwickle sich eine neue Art von Kunde – der Prosumer, eine Person, die Apps und Werkzeuge nutzt, die den Alltag im privaten  und im geschäftlichen Leben gleichermaßen erleichtern. „Wir sprechen vom professionellen Konsumenten oder Prosumer, weil die Abgrenzung mehr und mehr verschwindet“, sagt Forbes während seiner Präsentation im Rahmen des ITB Business Travel Strategy Days.
Die Geschäftsreise der Zukunft müsse komplett von Tür zu Tür organisiert und in Form einer offenen Buchungsplattform umgesetzt werden, damit die Bedürfnisse des reisenden Prosumers adäquat berücksichtigt werden. Statt für Taxis, Bahn, Flüge und den Nahverkehr jeweils eigenständige Apps zu nutzen, sei es wichtig, eine Super-App zu kreieren, die alle Reiseetappen abbildet, die einfach zu bedienen sei - und die zudem so ausgerichtet sei, dass sie auf die Reiserichtlinie des jeweiligen Unternehmens abgestimmt sei. Eine solche App könne jedoch nicht von einzelnen Service Providern oder von Technologiedienstleistern realisiert werden, sondern sie müsse den Unternehmen von den TMCs, den Travel Management Companies, angeboten und zur Verfügung gestellt werden. „Die TMC muss der Aggregator sein, der alle Dienste in eine Applikation integriert, die gleichzeitig auch alle Anforderungen der Firma beinhaltet“, erklärte Dean Forbes.      Rainer Heubeck
 

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