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ITB Berlin Kongress: Vom Dienstwagen zur Mobility Allowance – Gedanken zur Mobilität der Zukunft

Kongress

Wenn es in etlichen Jahren selbstfahrende Autos geben wird – wie unterscheidet sich dann ein Taxi überhaupt noch von einem Mietwagen? Mit Fragen wie diesen entführte Roland Keppler, der COO der Moovel GmbH, die Besucher des ITB Business Travel Strategy Days, in die Zukunft. „Ich glaube, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das Thema autonomes Fahren sich durchsetzt. Überland- und Autobahnfahrten sind schon heute technologisch kein Problem mehr, in Städten sind die Anforderungen jedoch komplexer“, erläuterte Keppler. Genau dort böten autonome Fahrzeuge jedoch einen weiteren Vorteil – sie könnten nach der Ankunft vor der Haustür selbstständig zu einem Parkplatz fahren.
Bei seinen Blick in die Mobilitätszukunft skizzierte Keppler weitere Trends. So entwickle sich das Smartphone zunehmend zum Echtzeit-Mobilitätsbegleiter. In China gäbe es bereits Taxifahrer, die die Mitnahme von Fahrgästen ablehnen würden, wenn diese nicht bereit seien, die Fahrt per Smartphone zu bezahlen, berichtete Keppler. Mobilitätsplattformen, über die verschiedene Reiseabschnitte von Haustür zu Haustür organisiert und bezahlt werden können, würden in Zukunft immer wichtiger. Als Beispiel für die Entwicklung hin zu einer solchen Plattform führte Roland Keppler die Moovel App an, in die bereits ÖPNV, Bahn, Taxis, Mietfahrräder und Carsharing integriert seien.
Keppler sieht zudem einen Trend hin zur „shared mobility“ – das Nutzen von Mobilitätsangeboten, beispielsweise von Carsharing, verdrängt den dauerhaften Besitz von Fahrzeugen. Und im Bereich der Geschäftsreisen beobachtet er eine Tendenz weg vom Dienstwagen. Stattdessen würde Mitarbeitern immer häufiger eine „Mobility Allowance“ angeboten, die ein flexibel einsetzbares Mobilitäts-Guthaben umfasst.     Rainer Heubeck

Foto: Roland Keppler, COO, Moovel GmbH
 

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