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Kambodscha: Mehrwert durch Tourismus

Cambodia

Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Um durch Tourismus einen Mehrwert für die lokale Bevölkerung zu schaffen, hat sich in Seam Reap nach dem Modell der Public Private Partnership das Unternehmen Artisans Angkor gegründet. Seam Reap ist der Ausgangspunkt für zwei Millionen Menschen pro Jahr, die der spektakulären Tempelanlage Angkor Wat einen Besuch abstatten.

Begleitet von Vertretern des Tourismusministeriums, stellte Sokuntha Eam, Sprecherin von Artisans Angkor, das Unternehmenskonzept auf der ITB Berlin vor. Artisans Angkor ist ein „Social Business“, das auf die soziale Sicherung seiner Angestellten fokussiert ist und Überschüsse wieder investiert. Junge Menschen werden hier binnen sechs bis 12 Monaten zu Kunsthandwerkern ausgebildet. Sie stellen Keramik her, Textilien aus Seide, Skulpturen und Schmuckstücke. Dabei nutzen sie traditionelle Techniken. Auf der ITB Berlin stellte Sokuntha Eam ein neues Angebot vor: Touristen sollen ausgewählte Werkstätten besichtigen können. „Die Idee ist, nicht nur Kunst zu verkaufen, sondern auch am Reisemarkt zu partizipieren“, so Eam.

Gegründet wurde das Projekt 1992 vom kambodschanischen Bildungsministerium, gemeinsam mit französischen Partnern. Heute hat Artisans Angkor 1.100 Mitarbeiter, darunter sind 800 Kunsthandwerker. Die Mitarbeiter genießen Versicherungsschutz, medizinische Betreuung und überdurchschnittliche Bildungsangebote. Das Netzwerk umfasst 48 Werkstätten. 

Mirko Heinemann

 

Halle 26.b, Stand 225

Pressekontakt:
Sokuntha Eam
Telefon: +855-99 555 064
Mail: pr.manager@artisansdangkor.com
Website: www.artisansdangkor.com
 

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