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Killer-Applikation für Kommunikations-Android gesucht: Toshibas ChihiraKanae auf dem ITB Berlin Kongress

Toshiba Robot ShihiraKanae with Chief Specialist and Marketing Strategist Hitoshi Tokuda

ChihiraKanae sieht fast aus wie ein Mensch. Sie ist „Tochter Nummer 3“ in der Kommunikations-Androiden-Familie von Toshiba. Mit 165 Zentimetern, 47 pneumatisch gesteuerten Aktoren und einem Gewicht, das – damenhaft – ihr Geheimnis bleibt, war sie ein begehrter Gast auf dem ITB Berlin Kongress. Moderatoren und Entwickler geraten angesichts der weiblichen Kunstschönheit fast in verliebtes Verzücken. Ein humanoider Roboter, das steht somit fest, ist für Menschen weit mehr als eine Kombination aus Computer und Maschine – auch wenn Hitoshi Tokuda, Chief Specialist und Marketing-Stratege im Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung bei Toshiba, seine Begleiterin vor allem dann gerne auf dieses technische Fundament reduziert, wenn er über die Sicherheitsrisiken sprechen soll.

ChihiraKanae habe ein Herz aus Stahl, meint Tokuda. Das prädestiniere sie dafür, häufig wiederkehrende Aufgaben mit gleichbleibender Gelassenheit und Freundlichkeit zu bewältigen, Tag und Nacht, auf engstem Raum, ohne großes Training. Derzeit beherrsche sie etwa 300 vorprogrammierte Antworten, könne Gesichter erkennen und in jeder Sprache Auskunft geben. Die Beschränkung auf abgegrenzte Einsatzbereiche mache die Konfiguration deutlich einfacher. ChihiraKanae – anders als vielen Roboter-Kollegen – ein Gesicht zu verleihen, mache für Menschen einen wichtigen psychologischen Unterschied, erklärt Tokuda. Die größte Herausforderung sieht er langfristig darin, der künstlichen Intelligenz die freie Rede und clevere Kommunikation zu ermöglichen.

Isabel Bommer
 

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