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Landliebe oder Top-Design: Sehnsüchte – und wie innovative Hotelkonzepte sie bedienen

Was Reisende suchen, könnte unterschiedlicher nicht sein. Doch nichts eint mehr als das Bestreben, ihre Wünsche zu erfüllen. Zwei, die das auf sehr konsequente, innovative und vielleicht polarisierende Weise angehen, begegneten sich auf dem ITB Hospitality Day des ITB Berlin Kongresses 2015.
„Wir haben unsere Häuser so gestaltet, dass sie in Airport-Nähe genau bieten, was unsere Kunden dort wollen: sich begegnen, vernetzen, arbeiten, entspannen – schnell, kurzfristig, sicher, angenehm und bezahlbar“, sagt Hubert Viriot, CEO, YOTEL. Große Zimmer zählten nicht zu den Top-Prioritäten, ebenso wenig der  persönliche Kontakt an der Rezeption. Der werde sogar meist als lästig und unerfreulich erlebt. „Wir haben den transaktionalen Teil des Hotelgeschäfts automatisiert – und den sozialen Teil optimiert.“ YOTELs arbeiten mit Self-Check-In und Self-Gepäck-Storage, können für minimal vier Stunden gebucht werden, bieten auf nur 10 bis 15 Quadratmetern mehr Luxus, als man sich vorstellt, versorgen Gäste mit Food2go – und fördern mit FreeWiFi sowie Open Spaces Vernetzung und Begegnung. Von Flugzeugdesignern entworfen, prägen YOTELs einen neuen Mind-Set, findet Viriot.
So ähnlich, aber in einer ganz anderen Dimension denkt Gesine Haag, Unternehmerin und Gründerin von Barefoot Living. Das Unternehmen gehört zum Imperium von Til Schweiger und vermittelt in seinen Häusern und mit seinen Produkten vor allem ein Lebensgefühl: „Es geht um Leben, Lachen, Wohlfühlen und Relaxen. Um das Nach-Hause-Kommen, um Zeit mit Freunden und Familie. Um das Einfache, Echte, Verlässliche, das lange hält“, fasst Haag zusammen. Digitale Medien seien zwar ein Teil dieses Erlebnisses, sparten Zeit und erleichterten vor allem das Auffinden solcher Angebote. Manchmal stünden sie aber auch im Weg: „Wenn uns Technologien wie Navigationsgeräte oder Jawbones sagen, was wir tun und fühlen, was wir essen oder wie wir uns bewegen sollen, verlernen wir, selbst zu entscheiden und unsere Sinne zu nutzen.“ Intensive Erlebnisse zu schaffen, die die Sinne ansprechen, einfach und echt, sei Ziel der Angebote von Barefoot Living. „Alle Produkte, die unsere Gäste in unseren Häusern finden – von der Tapete über das Kopfkissen bis zum Kochbuch – können sie auch bei uns kaufen und so einen für sie besonders emotionalen Teil ihres Urlaubs mit nach Hause nehmen.“   
Vielleicht sind die Gäste beider Konzepte sogar in weiten Teilen die gleichen – denn Sehnsüchte und Bedürfnisse können mit Reiseanlass und Destination erheblich variieren.      Isabel Bommer
 

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