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LGBT+ Seminar: Wir existieren - überall

Sie habe Kopfschmerzen, sagte Rika Jean-François, CSR Commissioner der ITB Berlin, aufgrund der Aussage des malaysischen Tourismusministers zum Auftakt der Messe, in der er Homosexualität in seinem Land negierte, auf dem LGBT+ Seminar im Rahmen des ITB Berlin Kongresses. „Aber wir haben als Messe beschlossen, diese Haltung nicht zu boykottieren, sondern zu diskutieren“, betonte Jean-François.

An der Panel-Diskussion nahm neben Stephan Gellrich, Lead des LGBT+-Netzwerks „Pride at Accenture“ in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Russland, LoAnn Halden, Vizepräsidentin Communications der ILGBT+A, Helmut Metzner, Bundesvorstand des LSVD Deutschland und Ethnologin Theresa Quiachon von Löning-Human Rights & Responsible Business auch Michael Kajubi teil, der mit McBern Tours and Travel den ersten LGBT+-freundlichen Reiseveranstalter Ugandas gegründet hat. Nach jahrelanger Diskriminierung in Uganda werde er heute von anderen Veranstaltern angesprochen, die ebenfalls LGBT+-freundlich werden wollen - „weil sie sehen, dass ich mit meinem Konzept mehr Geld verdiene.“

Metzner übergab seine Redezeit an einen asylsuchenden Transgender-Mann aus Malaysia, dessen Bericht den malaysischen Tourismusminister Lügen strafte: „Ich verlor meinen Job, ich konnte nicht einmal mehr zur Toilette gehen, weil man mich aus beiden Möglichkeiten herausschickte. Ein offener Umgang mit einer nicht heterosexuellen Neigung ist in Malaysia nicht möglich.“

Der ITB LGBT+-Pioneer Award wurde im Anschluss an Kristin Hansen Di Santo verliehen, CEO und Gründerin von Hansen & Partner Ella. Di Santo, selbst homosexuell, sagte: „Wir existieren, und zwar überall.“

Katharina Wilhelm

 

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