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Luxusreisen definiert sich neu

Ein Island Urlaub ist teuer. Ist die Insel deshalb ein Luxusreiseziel? Nein, so die isländische „First Lady“ Eliza Jean Reid auf der ITB Berlin: „Luxus ist die spezielle Schönheit der Insel.“ Die Frau des isländischen Präsidenten, gebürtige Kanadierin und Botschafterin der Vereinten Nationen für Tourismus und Nachhaltigkeit, erzählte, was sie in Island beeindruckt. „Die Unberührtheit. Reine Luft. Wenig Menschen.“

Luxusreisen waren das Thema des Forums auf dem Destination Day. Aber die Definition von Luxus habe sich stark verändert, so Marc Aeberhard, Inhaber von Luxury Hotel & Spa Management Ltd: „Luxus, wie wir ihn heute verstehen, hat nichts mit dem Bling Bling von vor 20 Jahren zu tun.“ Es gehe vielmehr um immaterielle Faktoren wie Raum und Zeit, um individualisierten Service und um Sicherheit. „Luxus ist, sich selbst zu entdecken.“

Nun verstand auch Michael Edwards, Chief Growth Officer, Intrepid Group, warum er zu diesem Forum eingeladen worden war. „Ich hatte mich schon gewundert, denn wir sind kein Luxusreiseveranstalter.“ Intrepid setzt auf nachhaltiges Reisen in kleinen Gruppen und enge Zusammenarbeit mit familiären Hotels und Kommunen vor Ort. Edwards beobachtet, dass Touristen in seinem Segment heute anders reisten als früher. Achtsamer. Interessierter.

Dagegen setzt Philipp Schmidt, Mitinhaber der Nordisch Reisen GmbH, Reisen in die Wildnis des Nordens, etwa nach Alaska. Am Yukon hatte er vor 20 Jahren sein Schlüsselerlebnis. Seitdem glaubt er: „Aktive Naturerlebnisse sind der wahre Luxus.“ Seine Unternehmen sucht exklusive Hotels und Reiseziele in der Wildnis des Nordens. Die Koordinaten werden nicht verraten, Social-Media-Aktivitäten sind untersagt. Und: Wer länger reist, zahlt weniger.

Mirko Heinemann

 

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