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Mongolei: Wichtig ist die Bewahrung der Natur

Das ITB Berlin-Partnerland Mongolei zieht mit wunderschönen Landschaften, freundlichen Menschen und nachhaltigem Tourismus immer mehr Reisende in seinen Bann. Doch um Geld für Infrastruktur wie Straßen und Flughäfen zu schaffen, wird weiter in Bergbau und Kraftwerke investiert. Hier ist die Mongolei gefordert, eine umweltverträgliche Balance zu bewahren. Dies wurde auf dem ITB Berlin Kongress mit dem Thema "Mongolia - Nomadic by nature" unterstrichen.
Umweltministerin Oyunkhorol Dulamsuren betonte, es sei auch von Vorteil für eine positive Entwicklung, dass ihr Land friedlich den Übergang in die Demokratie realisiert habe und zu den Nachbarn China und Russland gute Beziehungen pflege. „Wir haben unsere Wurzeln in der Geschichte der Nomaden. Auch deshalb leben unsere Menschen im Einklang mit der Natur", sagte die Ministerin. Das solle auch bei der Ortswahl für industrielle Investitionen berücksichtigt werden.
Das Land hat nur gut 3,1 Millionen Einwohner, weniger als Berlin, ist aber in der Fläche im Vergleich zu Deutschland ein Riese. Knapp die Hälfte der Mongolen leben in der Metropole Ulan Bator. Viele Bewohner ziehen als Nomaden durchs Land und betreuen etwa 50 Millionen Stück Vieh.
Über Stille, Einsamkeit, blühende Wiesen, faszinierende Steppen, Wüste, Seen und Gebirge sprach auf der Konferenz Dr. Udo Haase. Der hat zehn Jahre in der Mongolei gelebt, dort studiert und ist heute Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld bei Berlin. „Gäbe es eine Weltmeisterschaft für Gastfreundschaft, würde die Mongolei gewinnen", sagte er. Haase äußerte die Hoffnung, dass dem großen asiatischen Land der Balanceakt zwischen der Bewahrung der Natur und industrieller Ansiedlung gelingen werde.     Bernd Kubisch
 

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