Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

Nachhaltigkeit muss auch sozial sein

Mit einer Rückkehr zur alten Normalität wird die Reisebranche nicht aus der Corona-Krise kommen. Da waren die Teilnehmer des Panels zur Nachhaltigkeit beim digitalen We Love Travel! am Freitag weitgehend einig. Quentin Walesch von der Strategieberatungsfirma WAALD meinte, mit recycelbaren Materialien alleine sei es nicht mehr getan. Inga Huijbrechts von Radisson Hotels erinnerte daran, dass laut Umfragen etwa zwei Drittel der Kunden Wert darauf legten, nachhaltig zu verreisen. Um ihnen das zu ermöglichen, bedürfe es tiefgehender Transparenz.

Der Sprecher des Deutschen-Reise-Verbands, Dirk Inger, betonte zwar, dass es erst einmal darum gehe, „die Tourismus-Industrie zu retten“. Er fügte aber hinzu, dass genau das im Sinne sozialer Nachhaltigkeit sei, wenn man in Rechnung stelle, was in den Zielländern geschehen könne, wenn der Tourismus als Einnahmequelle für längere Zeit wegbreche. Die Veranstalter müssten die Perspektive mehr auf die Situation vor Ort richten, wenn sie wirklich nachhaltig agieren wollten, riet auch Harald Pechlaner, Tourismus-Professor der Universität Eichstätt. Petra Thomas vom Forum Anders reisen forderte, Abschied von der Gewohnheit zu nehmen, im Urlaub Dinge zu tun, die den Einwohnern im Urlaubsland schadeten. Auch die Politik nahmen die Teilnehmer in die Pflicht: „Sie muss die Normalität zurückbringen. Mit der Angst zu regieren ist kein gutes Rezept“, sagte Pechlander: „Es braucht klare Regeln auf internationaler, nationaler, regionaler und kommunaler Ebene.“

www.drv.de

https://waald.com/

www.radissonhotels.com

https://bit.ly/3nZUJbR

https://forumandersreisen.de/

 

 

ITB Berlin auf Facebook

ITB Berlin auf Twitter