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Nulltoleranz - ITB engagiert sich beim International Summit on Child Protection in Kolumbien

Nulltoleranz  -  ITB engagiert sich beim International Summit on Child Protection in Kolumbien

Am 6. und 7. Juni 2018 fand im kolumbianischen Bogotà der International Summit on Child Protection in Travel and Tourism statt. Vor Ort war auch die CSR-Beauftragte der ITB, Rika Jean-François, die im Rahmen dieser wichtigen Veranstaltung eine Panel-Diskussion, die von ECPAT Deutschland (ECPAT steht für End Child Prostitution, Child Pornography & Trafficking of Children for Sexual Purposes und den Roundtable für Human Rights) initiiert wurde, moderierte. Die ITB arbeitet Hand in Hand mit weiteren globalen Playern, um die Aufmerksamkeit auf diese Form von Kriminalität zu erhöhen und die Duldung künftig in Ablehnung zu verwandeln. Der globale Kongress beleuchtete die Rolle des privaten Sektors ebenso wie die von Regierungen, der Zivilgesellschaft, Menschenrechtsorganisationen oder Medien.

Thematisch ging die Veranstaltung zum Beispiel auf den Schutz von Kindern während Großevents wie Sportveranstaltungen, aber auch während des sogenannten Voluntary-Tourism Einsatzes ein. Gastgeberin der Fachveranstaltung war Marit Gutiérrez, kolumbianische Ministerin für Handel, Industrie und Tourismus, die auch die engagierte Eröffnungsansprache hielt. 

Rika Jean-François, CSR-Beauftragte der ITB Berlin: „Sexueller Ausbeutung von Kindern ist kein touristisches Produkt, sondern ein Verbrechen- und jede/r, die/ der das ermöglicht, ignoriert oder Kapital daraus schlägt, ist Komplize. Null Toleranz: Die gesamte touristische Versorgungskette -ebenso wie die Reisenden - muss aktiviert werden, um Missbrauch zu verhindern. "

Zu der Ausbeutung von Kindern habe in jüngster Vergangenheit unter anderem das zunehmend günstige Reisen und die bessere Erreichbarkeit vieler Orte geführt, so die Veranstalter des Summits. Touristische sexuelle Ausbeutung von Kindern ist in den letzten beiden Jahrzehnten trotz vielseitiger  und grenzübergreifender Anstrengungen weiter gestiegen. Täterstraffreiheit, schwache, Gesetze oder ein Mangel an strafrechtlicher Verfolgung sowie fehlende Personalkapazität sind mit ein Grund dafür. 

Die sexuelle Ausbeutung von Kindern erzeuge langfristig körperlichen ebenso wie emotionalen Schaden, schädige ganze soziale Gefüge und bedrohe nationale Anstrengungen, die Armut im jeweiligen Land zu überwinden. Hotels, Bars und Restaurants spielen hierbei eine zentrale Rolle.  Umso wichtiger sei es, dass sich der gesamte Tourismus-Sektor mit seiner Wertschöpfungskette entsprechend engagiert, um Kinder zu schützen und Verbrechen zu verhindern und zu melden.

Der International Summit on Child Protection in Travel and Tourism brachte die UN, Regierungsvertreter, Reisevermittler, Veranstalter, Hotels, Technologie- und Buchungsanbieter ebenso zusammen wie etwa Vertreter von Polizei, internationalen NGOs oder zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Die ITB ist auch Mitglied im Arbeitskreis Kinderschutz des DRV und ihre CSR Beauftragte ist im Vorstand des CODE OF CONDUCT AGAINST SEXUAL EXPLOITATION OF CHILDREN IN TOURISM (The Code) und setzt sich damit aktiv für Kinderschutz ein.

 

 

 

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