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Die Pauschalreise lebt

Mit mehr Sicherheit, Hygiene und zugleich Flexibilität für den Kunden wird die Pauschalreise die Corona-Krise überleben. Darüber war sich das Panel zum Thema Pauschalreise beim digitalen We Love Travel!-Event am Freitag einig. Die Unsicherheit vor der Reise müsse den Kunden genommen werden, erklärte Sandra Castro vom Reisetechnologie-Anbieter Amadeus. Sie nannte etwa die Angabe des Hygienestandandards von Unterkünften schon bei der Buchung.

Wie weit bei den Themen Kulanz und Stornierung gegangen werden könne, „muss man sehen“, sagte Detlef Schroer von Schauinsland Reisen vorsichtig: „Es muss auch wirtschaftlich darstellbar sein.“ Aufgeschlossener zeigte er sich bei neuen Bausteinen der Pauschalreise wie privatem Transfer vom Flughafen zum Hotel. Außerdem gebe es einen Trend zu kleineren Hotels oder Ferienanlagen mit Eigenverpflegung. Michael Schober von der türkischen Fluggesellschaft Sunexpress verwies auf das Angebot, sich bei Türkeireisen vor der An- wie der Abreise „freizutesten“, um nicht in Quarantäne zu müssen. Eva Samperi vom spanischen Touristenbüro Turespaña hob als einen positiven Aspekt der derzeitigen Situation hervor, dass sich das Buchungsverhalten nicht nur hinsichtlich des Verkehrsmittels und der Unterkünfte, sondern auch geographisch verändert habe, was dem Bemühen ihrer Behörde helfe, die geographische Konzentration der Touristen zu entzerren, und gleichzeitig nachhaltiger sei.

Einen bevorstehenden Preiskampf sahen die Teilnehmer eher nicht, weil der Kunde bereit sei, mehr zu zahlen, „wenn die neuen Voraussetzungen stimmen“, wie es Schober formulierte. Schroer sagte: „Preise, die nicht auskömmlich sind, und Verlässlichkeit vertragen sich nicht.“

www.sunexpress.com

www.spain.info

www.schauinsland-reisen.de

www.amadeus.com

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