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„Reisen ist ein Menschenrecht“

Der Generalsekretär der Weltorganisation für Tourismus UNWTO, Dr. Taleb Rifai, hat den Tourismus als „weltbesten Stereotypenzerstörer“ bezeichnet. In einer Rede auf dem ITB Berlin Kongress sagte er: „Reisen ist ein Menschenrecht.“ Reisen in ferne Länder und Kontinente seien heute nicht mehr nur Aristokraten vorbehalten, die sie erforschten und anschließend Bücher darüber schrieben, sagte Rifai, sondern jeder könne sich andere Kulturen anschauen und eventuelle Vorurteile über Fremde abbauen. Er forderte, sich gegen die Errichtung neuer Grenzen einzusetzen. Die vergangenen Jahrzehnte würden einmal als das Zeitalter der Reisen in die Geschichte  eingehen, meinte Rifai und lobte, dass viele Menschen einen Teil ihrer finanziellen Mittel in andere Länder trügen. So könne auch der Tourismus die Welt zu einem besseren Ort machen, eine Aufgabe, die sich besonders 2017 stelle, dem Jahr des nachhaltigen Tourismus. „Aber wir müssen auch die dunkle Seite ansprechen“, verlangte der UNWTO-Generalsekretär. Es komme darauf an, jeden Flugzeugsitz, jedes Hotelzimmer unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit zu verbessern. „Wenn Kreuzfahrtschiffe ihre Passagiere an einem stacheldrahtumzäunten Strand abladen, damit sie ungestört von Einheimischen baden können, ist das kein echter Tourismus.“ Werde er dagegen nachhaltig betrieben, könne er Millionen von Jobs weltweit schaffen, ohne die Erde zu zerstören.

Thomas Rietig

Internet: www.unwto.org

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