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Seite an Seite mit dem Roboter: Travelzoo-Studie zeigt hohe Akzeptanz bei Reisenden weltweit

An der Hotelrezeption von einem Roboter empfangen zu werden, gehört heute noch nicht zum Alltag bei Urlaubs- oder Geschäftsreisen. Doch die Bereitschaft, Roboter als Servicemitarbeiter zu akzeptieren, scheint bei Reisenden hoch zu sein, wie die erste globale Studie von Travelzoo belegt. 6.200 Menschen in neun Ländern wurden dafür befragt. Die Ergebnisse stellte Richard Singer, Präsident Travelzoo Europe, beim ITB Marketing and Distribution Day des ITB Berlin Kongresses vor.

Demnach haben die meisten Menschen keine Angst vor Robotern. Mit 40 Prozent findet nur eine Minderheit der Befragten den Gedanken an Roboter furchterregend. 77 Prozent gehen davon aus, dass sie in wenigen Jahren eine große Rolle im Leben spielen werden. Diesen Fortschritt sieht eine große Mehrheit von 73 Prozent positiv und sagt, dass Roboter ihr Leben insgesamt besser machen werden.

Die Begeisterung für Roboter ist indes national unterschiedlich ausgeprägt. Deutsche sind der Mitarbeit von Robotern gegenüber eher skeptisch eingestellt. 30 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer lehnen die Hilfe von Robotern an der Hotelrezeption ab. Als dem Fortschritt sehr aufgeschlossen präsentieren sich Asiaten und insbesondere Chinesen. So würden beispielsweise 57 Prozent der befragten Chinesen unbegleitete Roboter gut heißen. Auch in Brasilien ist die Akzeptanz für den Einsatz von Roboter im Reiseumfeld sehr hoch.

Während sie als Kundenbetreuer auf Kreuzfahrtschiffen oder als Flugbegleiter im Luftverkehr eher nicht gern gesehen wären, könnten sich 74 Prozent der Befragten Roboter als Hotelportiers vorstellen, 69 Prozent als Bedienung im Restaurant und jeweils 68 Prozent sehen Roboter an Check-ins von Touristenattraktionen oder als Room Service im Hotel. Für den Einsatz von Robotern sprechen laut der Umfrage die schnellere Datenverarbeitung und der unermüdliche Einsatz im Vergleich zu Menschen (jeweils 81 Prozent), die Mehrsprachigkeit und das bessere Sprachenlernen (79 Prozent) sowie die Entlastung von Menschen bei einfachen Aufgaben (77 Prozent).
 

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