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Silk Road: Eine Karawanenstraße als Markenzeichen

Sie verbindet touristisch inzwischen 33 Länder, fördert trotz vieler politischer Unterschiede Verständnis und Toleranz, schafft Jobs, Wirtschaftswachstum und wird für Reisende aus aller Welt zum berühmten Markenzeichen. So hat Taleb Rifai, Generalsekretär der World Tourism Organization UNWTO, beim Silk Road Minister Treffen auf dem ITB Kongress die jüngste Erfolgsgeschichte der Jahrhunderte alten Karawanenstraße zusammen gefasst. Ob aus Kirgisien, Iran oder Kambodscha - die Zustimmung hochrangiger Vertreter des Seidenstraßen-Projekts auf dem Treffen war groß.

Die Silk Road ist ein weit verzweigtes Netz historischer Handelswege. Ihre Hauptroute verknüpft das Mittelmeer mit Ostasien. So gehören auch Italien, Türkei, Thailand und Indonesien zu den Seidenstraßen-Nationen. Diese Route fasziniert seit Jahrhunderten Händler, Historiker, Forscher und heute auch Abenteuer-, Kultur- und Ökoreisende aus aller Welt. Bei vielen Reiseprofis sei „Silk Road" inzwischen in etwa so eine bekannte Marke wie „Coca Cola", zitierte Alla Peressolova, Chefin des UNWTO Seidenstraßen-Programms, aus namhaften Medien. Und die Ministertreffen auf der ITB - das diesjährige ist das sechste - seien ein wichtiger Meilenstein für den Erfolg.

Zu den Ländern, die von Touristen als typische Silk Road Länder identifiziert werden, zählen China, Mongolei, Kasachstan, Usbekistan, Iran, Türkei, Turkmenistan, Kirgisien, Tadschikistan und Aserbaidschan. Dies ergab eine TripAdvisor Befragung, die auf dem Treffen vorgestellt wurde. Das größte Interesse auf ihrer Reise durch mehrere Länder haben die Touristen an Silk Road-Städten. Es folgen UNESCO-Welterbestätten auf der Route, Gastronomie sowie Shopping auf Basar und Markt.

Weil das staatliche und kommunale Budget vieler Länder eher bescheiden ist, setzen immer mehr Destinationen auf Public Private Partnership (PPP). Eine solche Partnerschaft bringt nach Ansicht der UNWTO allen Beteiligten Vorteile, so zum Beispiel beim Bau von Straßen, Häfen und Airports. 2016 und in den folgenden Jahren soll der PPP-Sektor in den Silk Road- Ländern verstärkt ausgebaut werden.

Es gibt deutliche Fortschritte bei der Einreise und in etlichen Ländern nun am Airport auch Visa on arrival. Doch UNWTO-Chef Rifai wünscht sich weitere Erleichterungen. Manche Regionen behinderten Handel und Tourismus durch Regeln, die nicht der heutigen Zeit entsprechen würden. Die UNWTO werde alles dafür tun, damit durch eine weiter verbesserte Grenz- und Visa-Politik mehr Tourismus, mehr Jobs und Wirtschaftswachstum gefördert würden.

Bernd Kubisch

 

 

Halle 20/127

Pressekontakt: Patrick Fritz
E-Mail: silkroad1@unwto.org
Tel.: +34 91 56781 37
www.UNWTO.org
, www.UNWTO.org/SilkRoad

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