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Silk Road: Eine Straße für die ganze Welt

Die Silk Road, also die historische Seidenstraße, „hat riesige Fortschritte gemacht in den vergangenen Jahren“. Das sagte  Secretary-General der UNWTO, Zurab Pololikashvili, auf dem ITB Berlin Kongress beim 8. Ministertreffen des Projekts. „Die Silk Road ist die die wichtigste, länderübergreifende Tourismusroute des 21. Jahrhunderts.“ Auch Länder mit unterschiedlichen politischen Interessen und Religionen  wie Russland, China, Irak, Iran, Saudi Arabien, Mongolei, Malaysia, Indien, Kambodscha, Türkei,  Ukraine,  Ägypten, Georgien, Bangladesch und Thailand waren bei dem Treffen an einem riesigen Tisch zusammen. Alle diese Länder kooperieren gemeinsam bei Training, Fortbildung und Forschung. Das diesjährige Silk Road Treffen war so gut besucht wie nie zuvor.

Die Silk Road ist ein weit verzweigtes Netz historischer Handelswege. Ihre Hauptroute verknüpft das Mittelmeer mit Ostasien. So gehören auch Italien, Türkei und Indonesien zu den Seidenstraßen-Nationen. Diese Route fasziniert seit Jahrhunderten Händler, Historiker, Forscher und heute auch Abenteuer-, Kultur- und Ökoreisende aus aller Welt. Zu neuen Forschungsprojekten gehören der Westen, also der europäische Teil der Silk Road, und der maritime Teil mit Ozean und Wasserstraßen wie der Mekong. Auch hier gebe es erhebliche Fortschritte, sagt Patrick Fritz, der das Silk Road-Projekt in der UNWTO derzeit leitet und neue Ziele vorstellte. Alle diese Länder ziehen an einem Strang. „Das ist schon ziemlich einmalig“ sagte der Silk Road-Experte

China erhielt bei dem Treffen Lob, weil es beim Silk Road-Projekt sehr aktiv sei in Sachen Förderung, Kooperation mit Nachbarn und neuer Ideen. Junge Staaten in Zentralasien wie Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan mit legendären Städten wie Buchara,  Samarkand und Chiwa gewinnen quasi als „Kernstück der Seidenstraße“ in den letzten Jahren besonders an Bedeutung. Das unterstreicht der Studienkreis für Tourismus in seinem Sympathie-Magazin „Seidenstraße“ für die drei Länder.

Auf dem Ministertreffen waren auch Länder, die von der klassischen Seidenstraße Tausende von Meilen entfernt liegen. „Wir kommen, um zu lernen. Das Silk Road-Projekt ist unglaublich gut.“ Dies sagt Priscah Mupfumira, Tourismusministerin von Simbabwe. „Hoffentlich wird unser Kontinent inspiriert, zum Beispiel für eine historische Straße vom Süden Afrikas bis nach Ägypten.“ David Ruetz, Head of ITB, freut sich über das Interesse von Simbabwe und anderer Staaten, die nicht Mitglieder der Silk Road sind. „Wir arbeiten alle als eine Familie und sind zusammen stärker. Und wir inspirieren uns gegenseitig.“

Bernd Kubisch

Silk Road

www.UNWTO.org
http://silkroad.unwto.org/

Pressekontakt: Patrick Fritz

E-Mail: silkroad1@unwto.org

Tel.: +34 91 56781 37

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