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So individuell und ortsspezifisch wie möglich: Reiseplanung mit Social Media und User Generated Content

Vor 50 Jahren riet ein bekannter Wirtschaftswissenschaftler Unternehmen, nicht länger für den Massenmarkt zu produzieren, sondern Produkte und Marketing auf Mikro-Märkte zuzuschneiden. Genau diese Wende scheint heute die Reiseindustrie zu wiederholen: In einer Zeit quasi uneingeschränkter Sichtbarkeit und globaler Reichweite ist der Wunsch groß, möglichst große Zielgruppen anzusprechen. Dabei fällt es Anbietern offenbar zunehmend schwer, authentisch zu bleiben – und das in einem „People Business“. Die Erwartung von Kunden, überall in der Welt stabile Markenqualität zu bekommen, treibt eine Universalisierung und Entpersonalisierung von Angeboten.
Dem setzt TripAdvisor jetzt einiges entgegen:  Die Möglichkeit, ein persönliches Profil zu hinterlegen und dieses als Filter für die Suche einzusetzen, soll nicht länger zu möglichst vollständigen, sondern zu möglichst relevanten Ergebnissen führen. Ferner soll die Übernahme von tripbod.com, einem Portal für persönliche Reiseempfehlungen, helfen, „echten, engagierten Content“ und jede Menge Tipps für lokale Aktivitäten auf die Plattform zu bringen. „Sich individuelle Reisewünsche zu erfüllen und Einzigartiges zu erleben, muss wieder deutlich einfacher werden“, sagte Sally Davey, Product Director bei TripAdvisor heute auf dem ITB Berlin Kongress 2015.
„Reisende wollen wissen, was in der Nachbarschaft los ist, von Menschen, denen wirklich daran gelegen ist, dass sie einen wunderbaren Aufenthalt haben – und Plätze kennenlernen, von denen sie ohne dieses persönliche Engagement nie gehört hätten“, so Davey. „Eine Reise ist so ein hoch emotionales und hochwertiges Produkt. Wir sollten wieder alles daran setzen, Gästen das Gefühl zu geben, dass sie herzlich willkommen sind und, ihre Bedürfnisse und ihr  Wohlbefinden uns wirklich am Herzen liegen.“ Das, so ihr Konzept, lieferten am besten soziale Medien und passionierte Gastgeber, die ihre Ortsverbundenheit mit anderen teilen wollen. Von diesem Fokus auf Austausch mit Gleichgesinnten können Unternehmen lernen, die Reisen in Zukunft so individuell und ortsspezifisch wie möglich gestalten wollen.      Isabel Bommer
 

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