Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

Tag des Barrierefreien Tourismus: zentrales Qualitäts- und Komfortmerkmal

Der 7. Tag des Barrierefreien Tourismus auf der ITB Berlin 2018 unter Schirmherrschaft der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT stellt Aktivurlaub und barrierefreie Angebote im ländlichen Raum in den Mittelpunkt. Iris Gleicke, scheidende Tourismusbeauftragte der alten Bundesregierung freut sich in ihrem Grußwort, dass das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt „Reisen für Alle“, das erstmals ein ganzheitliches, bundesweit einheitliches Kennzeichnungs- und Qualifizierungssystem aufbaut, kontinuierlich weiterentwickelt „inzwischen die gesamte touristische Leistungskette erfasst hat“. Das System ist „zumindest bei denen angekommen, die sich dem Thema Barrierefreier Tourismus widmen“, zeigt sich Initiator Dr. Rüdiger Leidner, Vorstandsvorsitzender Tourismus für Alle Deutschland e.V. [NatKo], zufrieden. Sein Appell: „Damit es genauso selbstverständlich wird wie Verbraucher-Kennzeichnungssysteme in anderen Wirtschaftsbereichen, bleibt noch viel zu tun.“

„Allen Unkenrufen zum Trotz ist der Tag des Barrierefreien Tourismus nicht im dritten oder vierten Jahr von der Bildfläche verschwunden“, resümiert Dr. Leidner. Er dankt der Politik: „Das ist auch dem anhaltenden Interesse von Bundestagsabgeordneten und Bundeswirtschaftsministerium zu verdanken.“ DZT-Innovationsmanager Olaf Schlieper will mit Blick auf Wettbewerb und Nachfrage Barrierefreiheit zu einem zentralen Qualitäts- und Komfortmerkmal für den Tourismus in Deutschland entwickeln. Die Zahl der Anbieter und das Interesse in der Branche, auch aus dem Ausland, steigt jedes Jahr spürbar, Information, Austausch und Netzwerk auf dem Tag des Barrierefreien Tourismus werden rege genutzt.

Neu bekennt sich mit der TUI erstmals ein großer Reisekonzern offen zur Bedeutung des barrierefreien Tourismus. Unter die Teilnehmer mischte sich der stellvertretende Tourismusminister von Uruguay. Er möchte die Zugänglichkeit der Naturerlebnis-Angebote in seinem Land verbessern.

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung reicht ein "Weiter so" den engagierten Machern nicht aus. Für „eines der wichtigsten Themen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tourismuswirtschaft“ wünscht sich Dr. Leidner „eine räumlich und zeitlich bessere Verbindung zum ITB-Kongress und damit zum Fachpublikum“.

Sabine Neumann, Redaktionsbüro Schwartz

www.germany.travel/barrierefrei

www.natko.de

www.deutschland-barrierefrei-erleben.de

www.inclusivegermany.com

 

womens nike shoes

ITB Berlin auf Facebook

ITB Berlin auf Twitter