Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

Transparenz schafft Vertrauen

Zahlen allein bringen verloren gegangenes Vertrauen in die Reisebranche nicht zurück. Darüber klagte Arturo Ortiz Arduan von der Spanischen Botschaft in Berlin beim digitalen We Love Travel!-Event Spanien war von diesem Verlust sehr stark betroffen. Ortiz machte dafür unter anderem das „Spiel“ mit absoluten und relativen Zahlen bei der Definition von Risikogebieten verantwortlich. So seien relativ dünn besiedelte spanische Inseln mit wenigen Infizierten, aber hoher Quote bereits als Risikogebiet qualifiziert worden, als es in angeblich sicheren Großstädten wie Berlin viel mehr Infizierte gegeben habe. Im Gegensatz dazu seien am Flughafen Frankfurt zwischen Mitte Juli und Mitte September nur 0,7 Prozent infizierte Fluggäste aus Spanien registriert worden.

Die Zahlen müssten in den richtigen Kontext gestellt werden, forderte auch Christian Tänzler von der Berlin-Marketing-Agentur Visit Berlin. Deren Aktivitäten richteten sich mittlerweile nicht nur an potenzielle ausländische Besucher, sondern auch an die Berliner selbst. Beide Kommunikationsrichtungen müssten zusammengebracht werden, damit auch künftig sicherer Tourismus in Berlin möglich sei. Außerdem sei Zusammenarbeit mit Partnern wie der Deutschen Bahn in Corona-Zeiten besonders wichtig.

Cynthia Paynter von Accor Hotels erklärte, ihre Gruppe habe ein eigenes, anspruchsvolles Sicherheitsprotokoll entwickelt. Es werde den Kunden bereits vor ihrer Anreise zusammen mit detaillierten Schritten für eine sichere Reise zugestellt. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass es vor allem darauf ankomme, klare Botschaften zu senden, „die die Leute glauben“, und auf Marketing-Bluffs zu verzichten, wenn das Vertrauen wiederkommen solle.

www.spain.info

www.visitberlin.de

www.accorhotels.com

 

 

ITB Berlin auf Facebook

ITB Berlin auf Twitter