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TTA spielt eine zunehmend wichtige Rolle im weltweiten Tourismus

ITB Berlin 2019: Technology, Tours und Activities (TTA) feierte auf der diesjährigen ITB Berlin Premiere

Technology, Tours und Activities (TTA) feierte auf der diesjährigen ITB Berlin Premiere. In einem Interview ziehen die Adventure Travel Trade Association (ATTA) sowie Friederike Hansen und Juliane Gaebler, verantwortlich für das Segment TTA auf der ITB Berlin, Bilanz.

Sie haben bei der Einführung des neuen Segments Technology, Tours und Activities (TTA) auf der ITB Berlin 2019 mitgewirkt. Wie verlief die Messe für Sie, welche Erfolge konnten Sie verbuchen?

ATTA: Der Start dieses Segments auf der ITB Berlin 2019 war angesichts der aktuellen Dynamik in unserer Branche sehr sinnvoll. Die Technologie wird weiterhin ein bestimmender Faktor für die Zukunft der Reise- und Tourismusbranche sein. Daher ist es für die ITB Berlin wichtig, das Thema in besonderem Maße in den Mittelpunkt zu rücken. Das neue Segment hat uns sehr gut gefallen, denn es bot eine große Vielfalt an Perspektiven und Aspekten. Unsere Direktorin für Wissen und Bildung, Milena Nikolova, konnte im Rahmen von Vorträgen über Technologie und Lösungsansätze auch die Sichtweise des Nutzers vermitteln – zum Beispiel im Hinblick darauf, wie Technologie das Verhalten und die Entscheidungsstrukturen verändert und warum dies für die Branche von Bedeutung ist. Insgesamt war dies eine wertvolle Erfahrung für uns und wir freuen uns darauf, auch zukünftig unser Wissen zum Thema Technologie zu teilen.

Wie wurde TTA Ihrer Meinung nach von den Fachbesuchern aufgenommen, wie war die Stimmung? 

ATTA: Mitglieder unseres Teams hatten die Gelegenheit, an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen und einige unserer Überlegungen zu den neuesten Entwicklungen im Bereich Abenteuerreisen auf Podien zu diskutieren. Dies gab uns die Möglichkeit, uns zu vernetzen und die Diskussion über die Zukunft unserer Branche vorwärts zu treiben. Generell interessierte sich die ATTA-Community für alle Veranstaltungen auf der ITB Berlin, die sich mit dem TTA-Segment befassten – nicht zuletzt, um mehr über andere Unternehmen zu erfahren.

Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft und die ITB Berlin 2020 vorgenommen?

ATTA: Wir arbeiten seit über einem Jahrzehnt mit der ITB Berlin zusammen und waren einer der Unterstützer bei der Entwicklung der Halle 4.1b in den Bereichen Abenteuerreisen und verantwortungsbewusster Tourismus. Die Zahl der Organisationen, einschließlich der Tourismusverbände, die sich entsprechend positionieren, ist über Jahre gewachsen. Wir sind der festen Überzeugung, dass der einzige Weg, wie sich Tourismus entwickeln kann, auf Nachhaltigkeit basiert. Zukünftig wird die ATTA ihre Führungsrolle weltweit weiter ausbauen und darauf abzielen, eine stärkere Wirkung und eine größere Rolle auf der ITB Berlin-Agenda im Jahr 2020 zu erlangen. Unsere Mission lautet: Die weltweite Reise-Community zu inspirieren, zu verbinden und zu stärken und so das natürliche und kulturelle Kapital zu schützen und gemeinsame Werte zu schaffen. Durch unsere Zusammenarbeit mit der ITB Berlin sehen wir eine große Chance, die Branche zu beeinflussen.

„Das Potenzial des Segments TTA ist größer, als wir dachten“, Juliane Gaebler, ITB Berlin

TTA feierte auf der ITB Berlin 2019 Premiere. Wie war die Resonanz bei den Ausstellern und bei den Fachbesuchern?

Juliane Gaebler: Das neue Segment ist sehr erfolgreich gestartet. Die räumliche Platzierung in unmittelbarer Nähe zu Adventure Travel und Travel Technology hat offenbar den richtigen Nerv getroffen. Die ersten Aussteller haben schon jetzt mehr Fläche im TTA Bereich für die ITB Berlin 2020 angefragt. Es gibt auch Aussteller, die bisher in anderen Hallen waren und nun gerne zu TTA wechseln möchten. Das Interesse der Fachbesucher war entsprechend groß, wobei wir durch unsere Befragung festgestellt haben, dass es hier noch mehr Potenzial gibt. Einige haben erst während der Messe mitbekommen, was das neue Segment TTA bietet, und konnten aufgrund ihrer vollen Terminkalender das Angebot gar nicht oder nur teilweise nutzen.

Neben Technologie- und Schnittstellenanbietern gab es zum Thema TTA ein breites Angebot an Diskussionsrunden im ITB Berlin Kongress und ein Forum im eTravel Lab. Wie war das Interesse?

Juliane Gaebler: Das Interesse an den Inhalten war riesig. Allein beim TTA Forum waren im Laufe des Donnerstagnachmittags über 1.400 Teilnehmer anwesend. Bei einigen Veranstaltungen mussten wegen Überfüllung manche Interessenten sogar draußen bleiben. Die Qualität der Speaker wurde sowohl beim ITB Berlin Kongress wie auch bei den eTravel-Veranstaltungen als sehr hoch eingestuft. Diese starke Resonanz hat deutlich gezeigt, dass die ITB Berlin mit dem neuen Segment und den Inhalten den „richtigen Riecher“ hatte.

Was haben Sie für die ITB Berlin 2020 geplant, wird es Änderungen geben?

Friederike Hansen: Sicher ist, dass wir das Segment fortführen und vor allem die Networking-Möglichkeiten ausbauen werden. Wie sich das im Detail gestalten wird, werden wir in den kommenden Wochen zunächst intern und dann auch mit unseren Partnern besprechen. Die Abstimmung mit Playern aus der Branche ist einer der Schlüsselfaktoren für den dauerhaften Erfolg. Denn wie alle technologiegetriebenen Branchen zählt auch hier, dass wir immer ein Spiegel der Branche und ihrer Veränderungen beziehungsweise Bedürfnisse sein müssen, um erfolgreich zu bleiben. Wir freuen uns sehr auf die Neuauflage in 2020!

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