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Verschiedene Wege zum gemeinsamen Ziel: Klimaschutz im Tourismus

Neue Gesetze, verändertes Konsumentenverhalten, C02-Kompensation: Welche Möglichkeiten haben Verbraucher, Tourismusdestinationen, Reisebranche und Politik, zum Klimaschutz beizutragen? Das war die Kernfrage einer Diskussion auf dem ITB CSR Day im Rahmen des ITB Kongresses, bei der es durchaus kontrovers zuging. Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie plädierte für politische Vorgaben. „Die Unternehmen allein können das Problem nicht lösen, sie brauchen politische Rahmenbedingungen“, beteuert Kopatz, der unter anderem dafür plädierte, das Volumen des Flugverkehrs EU-weit auf den bisherigen Stand einzufrieren und keine Flughäfen mehr auszubauen.

Bernhard Dietrich, bei der Lufthansa für Umweltfragen zuständig, verwies darauf, dass alternative Antriebsstoffe derzeit nur zu „prohibitiven Preisen“ zur Verfügung stünden – und dass Fluggesellschaften, die sich im internationalen Wettbewerb befinden, auf Wettbewerbsgleichheit bei den Rahmenbedingungen angewiesen sind.

Jenseits von Grundsatzdiskussionen wurden bei dem Panel auch ganz praktische Lösungen aufgezeigt: Moritz Hintze stellte die von ihm gegründete Plattform http://bookitgreen.com vor, die es ermöglicht, nachhaltige Unterkünfte zu buchen, etwa Biohotels, Ökolodges oder Aufenthalte auf Bio-Bauernhöfen. Maria Amalia Revelo Raventós, die Tourismusministerin Costa Ricas, erläuterte das nachhaltige Tourismuskonzept ihres Landes: Dort wird der Tourismus so ausgebaut, dass die Umwelt geschützt wird und die Lebensqualität in den bereisten Regionen steigt.

Rainer Heubeck

 

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