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Wandern goes digital

Auch vor Schusters Rappen macht die schöne neue Welt nicht Halt: „Digitalisierung und Wandern“ war der Schwerpunkt des Fachforums Wandern auf der ITB Berlin. Gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) präsentierte der Deutsche Wanderverband (DWV) die Ergebnisse aktueller Studien, die belegen: Das Wandern ist noch immer die beliebteste Sportart der Deutschen. Wanderverband-Geschäftsführerin Ute Dicks wandte sich an die junge Bundesregierung und warb um Unterstützung für die Wanderer im ganzen Land, sei es durch Anerkennung und Wertschätzung der ehrenamtlichen Helfer, durch eine Eingliederung der Wanderinfrastruktur ins Verkehrsministerium oder der Einrichtung einer Koordinierungsstelle auf Bundesebene. Der 14. Mai als deutschlandweiter Tag des Wanderns stehe 2018 unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das sei schon mal ein gutes Signal.

Aber auch dem neuen Heimatministerium oder dem Gesundheitsministerium wollte Dicks die zahlreichen Aktivitäten der Wanderfreunde in ganz Deutschland auf die Agenda heben. “Ohne Ehrenamt kein Wandertourismus”, so Dicks´ Credo. Und dabei ginge es nicht nur um die Pflege der Wanderwege, denn „ohne Gastgeber keine Gäste“. Da soll das Qualitätslabel “Wanderbares Deutschland” für Orientierung sorgen.

Christiane Wahl referierte über das “DZT-Auslandsmarketing: Digital, aktiv und mit Genuss”. Während der Deutschlandurlaube nutzen ausländische Gäste auch das kulturelle und kulinarische Angebot der durchwanderten Region. Dem werde man mit darauf zugeschnittenen Kampagnen gerecht, die sich besonders an die beiden wichtigsten Quellmärkte Niederlande und Schweiz richteten, so Wahl.

Eine Studie des DWV über das digitale Verhalten von Wanderern ergab: Zwar wird mittlerweile jeder zweite Wanderer im Internet auf seine besuchte Wanderregion aufmerksam, Schilder und Markierungen sind aber trotz zunehmender Nutzung von Smartphone-Apps nach wie vor wichtig. Professor Heinz-Dieter Quack von der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften informierte über die Ergebnisse des Wandermonitors 2017. Danach spiele die Möglichkeit, am Wegesrand einzukehren, eine umso größere Rolle, je älter die Wanderer sind.

Antje Lückingsmeier

Internet: www.wanderbares-deutschland.de

www.wanderverband.de

germany.travel/wandern

DZT: Halle 12, Stand 102

Pressekontakt: Erik Neumeyer

E-Mail: e.neumeyer@wanderverband.de

Tel.: + 49 (0) 561 938 73 - 13

 

 

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