Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

CSR Day

„Celebrating Her-Awards“ – Frauen im Tourismus sichtbar machen

Die Gewinnerinnen der Vorjahre sind stets mit dabei, wenn herausragende Frauen der Tourismusbranche mit dem „Celebrating Her“-Award des International Institute For Peace Through Tourism IIPT ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung, die übrigens von Männern initiert wurde, wird von der ITB Berlin und CSR Verantwortlichen Rika Jean-Francois unterstützt.

The Celebrating Her Awards – Making women visible in tourism

Award winners from previous years always take part in presenting the outstanding women in tourism with the Celebrating Her Awards by the International Institute for Peace Through Tourism (IIPT). The award – initiated by men, by the way – is supported by ITB Berlin and CSR Officer Rika Jean-François. Nothing is more effective than learning from one another – that is the motto of the women executives and entrepreneurs in tourism, politics, the media, and NGOs that come together at the Palais am Funkturm on the eve of International Women’s Day.

Immer mehr „Modeberge“ locken Extremtouristen

Immer mehr Touristen entdecken das Hochgebirge. Es sei „kein Genuss“, den Kilimanjaro in der Schlange zu erklimmen, so  berichtete der Meteorologe des ARD-Morgenmagazins, Donald Bäcker, aus eigener Erfahrung. „Der Kilimanjaro ist in“ bestätigte der führende Tourismuswissenschaftler Professor Dr. Edgar Kreilkamp von der Leuphana-Universität Lüneburg. Gutbetuchte Extremtouristen werden inzwischen selbst von Expeditionen unter Sauerstoffgabe mit auf den Mount Everest geschleift.

Nachhaltigkeit ist nur eine Frage der Kreativität

„Natürlich ist es einfach, Abfalleimer zur Mülltrennung aufzustellen“, sagte Mike Freed. Er betreibt die Cavallo Point Lodge in Kalifornien auf „der anderen Seite von Golden Gate“. Die Frage bei der Podiumsdiskussion der Preisträger der World Legacy Awards von National Geographics auf der ITB Berlin 2015 lautete, ob es schwer sei, nachhaltig zu sein. Freed antwortete glasklar: „Es ist schwer, nicht nachhaltig zu sein“, und ergänzte, man müsse nur langfristig denken, weil man dann erkenne, dass sich Nachhaltigkeit auch ökonomisch auszahle.

Slum-Tourismus muss sensibel vorbereitet werden

Ob Johannesburg, Mumbai oder Rio, zunehmend entdeckt der Tourismus auch die Slums. Ein Geschäft mit der Armut oder Hilfe zur Selbsthilfe? So lautete der Titel einer Podiumsdiskussion auf dem CRS Day im Rahmen des ITB Berlin Kongresses. Um die Teilnehmer angesichts doch starker moralischer Zweifel vom Gefühl des Sozialvoyeurs zu befreien, würden ihnen die Veranstalter das Gefühl suggerieren, Kultur- und Bildungsreisende oder gar Entwicklungshelfer zu sein, so Malte Steinbrink, Sozialgeograph der Universität Osnabrück . Asim Shaikh ist selbst in Dharavi aufgewachsen.

Nachhaltigkeit beginnt „hier auf der Messe“

„Auch beim Tourismus heißt das Schlüsselwort Entkoppelung von Wachstum und Ressourcenverbrauch“, sagte Anna Pollock, die Gründerin der Bewegung Conscious Travel (Bewusstes Reisen), nach der Diskussion über künftiges Reisen auf der ITB Berlin. Es ging darum, wie mehr Nachhaltigkeitsbewusstsein in die Köpfe gebracht werden kann. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage im Publikum nahmen 38 Prozent die Politik, 37 Prozent die Veranstalter und 25 Prozent die Touristen selbst in die Pflicht.