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ITB Berlin Kongress

Deutsche Tipps zur Nachhaltigkeit international gefragt

Wie wird Nachhaltigkeit in deutschen Urlaubsregionen und Städten umgesetzt? Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat nachgehakt und quer durch die Republik Destinationen befragt. Es geht um das ein Jahr alte Standardwerk für Deutschlands Tourismusdestinationen: "So geht Nachhaltigkeit". Der DTV-Leitfaden findet inzwischen auch international Beachtung.

Weg mit Plüsch und Protz: Weniger ist mehr Luxus

Podium im ITB Berlin Kongress, Luxustourismus

Luxus ist mehr als das Notwendige, mehr als das Gewöhnliche – aber ist Luxus auch mit ökologischem Bewusstsein vereinbar? Kann Luxustourismus gar dafür sorgen, nahezu unberührte Areale auf dieser Welt intakt zu halten? Diese spannenden Fragen diskutierten auf dem Podium im ITB Berlin Kongress Sibylle Riedmiller, Chumbe Island Coral Park, Zanzibar, Alejandro Castro Alfaro, Stellvertretender Leiter & Direktor Marketing, Costa Rica Tourism Board und Hitesh Mehta, President HM Design, Landschaftsarchitekt und Architekt zahlreicher Luxus-Ökolodges.

LGBT-Kreuzfahrten vor der Diversifizierung

ITB Berlin 2016 - Berlin - "Gay Berlin"

In den USA sind Kreuzfahrten für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgendermenschen schon etwas ganz Normales, in Deutschland sind sie noch in der Experimentierphase. Dabei liegt der Grund für die steigende Nachfrage auf der Hand: frei sein von dem Gefühl, Gegenstand besonderer Beobachtung durch den Mainstream zu sein. Rika Jean-Francois, LGBT-Beauftragte der Messe Berlin, drückte es so aus: „Es gibt erfolgreiche Player im Lesben- und Schwulen-Tourismus. Es ist sogar ein neuer Markt für Familienreisen. Aber es gibt auch noch Diskriminierung.

Kurze Geschichte der Künstlichen Intelligenz

Norm Rose von Phocuswright auf der ITB Berlin

Künstliche Intelligenz wird unsere Welt enorm verändern - und natürlich auch die Reisebranche. Doch was ist eigentlich gemeint, wenn von „Künstlicher Intelligenz“, abgekürzt KI oder der englischen „Artificial Intelligence“, abgekürzt AI, die Rede ist? Dies erläuterte der Marktforscher Norm Rose von Phocuswright auf der ITB Berlin. Er ging auf Begriffe wie Neuronale Netzwerke, Machine Learning und das so genannte Deep Learning ein, erzählte über Chatbots, Algorithmen, Big und Smart Data und die Parameter, von denen alles abhängt.

Neues Format: Kreuzfahrtbranche auf dem „Heißen Stuhl“

Format ITB Berlin 2017, Heißer Stuhl

Wie die meisten Hochseeschiffe verwenden auch Kreuzfahrtschiffe als Treibstoff Schweröl, ein Abfallprodukt der Raffinerien. Schweröl ist sehr billig, aber die Abgase enthalten große Mengen an Schwefeldioxid, Ruß und Feinstaub. Müsste also die Branche technisch aufrüsten, um das Klima und die Passagiere zu schützen? 

Iran: Mit Social Media Marketing zum touristischen Comeback

Iran hat frühe Tourismus-Geschichte: In den 1970er Jahren gehörte das Land zu den ersten, die mit dem 2.500sten Geburtstag Persiens einen Event nutzten, um Besucherströme anzulocken. Iran Air schuf in Teheran das erste Drehkreuz in Nahost. Schon früh war man dabei, das altertümliche Erbe mit einer Vision der Moderne zu verbinden. „Auf all diesen Elementen bauen wir heute auf“, erklärte René Du Terroil, Iran Doostan Tours, auf der eTravel World im Rahmen der ITB Berlin 2017. Allerdings stehen er und seine Mitstreiter vor ganz eigenen Herausforderungen.

Was schätzen Millennials an Privatquartieren? Ergebnisse einer Studie aus Holland

Die Generation der Millennials (Generation Z in Deutschland), also von zwischen 1980 und etwa 2000 geborenen jungen Menschen, die als besonders Internet-affin gelten und demzufolge auch Anhänger jedweder Form der „Shared Economy“ sein können, scheint überdurchschnittlich oft auf Reisen Privatquartiere zu buchen. Was genau zieht sie dorthin – abgesehen möglicherweise vom günstigeren Preis oder dem so ermöglichten „Eintauchen“ in die Kultur?

Lieber Trump als Brexit

Der EU-Austritt Großbritanniens birgt größere Risiken für die Tourismusindustrie als die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Das ergibt sich aus Statistiken der Marktforschungs-Firma Euromonitor, die deren Reisespezialistin Caroline Bremner auf der ITB Berlin 2017 bekanntgab. Insgesamt aber dürften negative Einflüsse beider Ereignisse sich in Grenzen halten, da die größten Treiber aus Asien kommen. Dort erreichen bald Millionen von Menschen ein Wohlstandsniveau, das ihnen Auslandsreisen überhaupt erst ermöglicht.

Nachhaltigkeit bei Metro beeinflusst eine Milliarde Endkunden

Olaf Koch, CEO der Metro Group

Was hat die Metro-Karte mit Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche zu tun? Olaf Koch, CEO der Metro Group, erklärte es auf der ITB Berlin 2017. Sein Konzern ist in 25 Ländern der Erde vertreten und setzt jährlich 37 Milliarden Euro um. Dabei helfen 21 Millionen Geschäftskunden mit einer MetroCard, und die wiederum beeinflussen das nachhaltige Verhalten von rund einer Milliarde Endkunden. 20 Prozent des Umsatzes macht Metro mit Lebensmitteln.

Objektive Sicherheitsvorteile: Pauschalreiseveranstalter kümmern sich

Studiosus Talk, ITB Berlin Kongress

Pauschalreiseveranstalter können und müssen viel für die Sicherheit ihrer Reisegäste tun – und in der Regel reagieren sie bei Problemen sehr vorbildlich und vorausschauend. Dies war das Fazit des Studiosus Talks auf der ITB Berlin, bei dem Praktiker aus der Reisebranche und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen über das Thema Reisesicherheit diskutierten. „Wir haben jedes Jahr Hunderte von Krisen, große und kleine, die wir managen müssen“, erklärte Guido Wiegand von Studiosus.

Nachhaltigkeit fängt beim Frühstück an: ITB-Kongress diskutiert Trends bei Essen und Trinken

ITB-Kongress diskutiert Trends bei Essen und Trinken

Nachhaltigkeit im Gastgewerbe zu erreichen, ist ein langer Weg, aber er lohnt sich. Diese Überzeugung vertrat Olaf Koch von der METRO AG im Rahmen einer Debatte auf dem ITB-Kongress, die sich mit nachhaltigen Trends bei Essen und Trinken befasste. Der Wert von Nachhaltigkeitsstrategien sei oftmals nicht intuitiv erkennbar, wenn man ihn jedoch erkläre und kommuniziere, könne man damit auch ein Image aufbauen, erklärte Koch.

Marketing-Tools der nächsten Generation

Türkei - Kusadasi - Stand, ITB Berlin 2017

Wie geeignet sind Social Media-Videos, um touristische Inhalte zu vermarkten? Dies diskutierten auf der ITB Berlin der Gründer und Geschäftsführer von Matador Network, Ross Borden und Irfan Önal, Marketingleiter beim türkischen Tourismusministerium. Als Beispiel diente die Kampagne „HomeTurkey“, an der Matador Network beteiligt war.

Smart Tourism: Mit virtueller Brille und einem Augenzwinkern buchen

Wissen, was Kunden wollen, bevor es ihnen selbst bewusst wird – und ihnen innovative Lösungen anbieten: Das ist die Mission von Arnaud Masson, COO Europa bei Voyages-sncf.com. Dazu gehört vor allem eines: Man muss ihnen zuhören, manchmal sogar mit ihnen reden. Und weil es viele sind, wird Feedback nehmen allein aus Sicht der Datenverarbeitung zu einer anständigen Herausforderung. Allein im Rahmen des Redesigns der Webseite hätten sich 300.000 Freiwillige Beta-Tester gemeldet. Wertvolle Rückmeldungen kämen inzwischen jedoch über eine Vielzahl weiterer Kanäle.

Mobile Bezahlsysteme als Chance für die Reiseindustrie

„Mobile bargeldlose Bezahlsysteme als ein Element der mobilen Informationstechnologie sindauf dem Vormarsch“, ist sich Andrew Lim, Professor of Technopreneurship and Innvation in Hospitality an der Hotelschool in Den Haag sicher, und seine im Rahmen des ITB Berlin Kongress eTRAVEL WORLD vorgetragenen Zahlen belegen dies eindrucksvoll. Die Zahl derzeit eingesetzter Smartphones entspricht der von zwei Dritteln der Weltbevölkerung. 18 Prozent der Online-Einkäufe in den USA im Gesamtwert von 67 Milliarden Dollar wurde 2015 bereits über Smartphones abgewickelt.

Tourismus im Zeichen des Klimawandels: Die Perspektiven sind düster

ITB Kongress 2017, Klimawandel

„2016 war das wärmste Jahr seit zwei- bis dreitausend Jahren, und am vom Menschen verursachten Klimawandel kann kein Zweifel bestehen“, ist sich Prof. Dr. Lučka Kajfež Bogataj, Klimatologin an der Universität von Ljubljana und ehemalige stellvertretende Vorsitzende  des IPCC, und sie belegte diese Aussage mit erschreckenden Zahlen und Indikatoren: Die Polkappen schmelzen, die Meeresspiegel steigen, extreme Klimaereignisse treten häufiger auf, Tierarten verändern ihre Wandergewohnheiten.

Sharing Economy: Wie Teilen auch Touristiker zu Gewinner macht

Sharing ist in – und gekommen, um zu bleiben. Insbesondere die junge Generation ist von Konzepten begeistert, die auf kollaborativen Konsum, die Nutzung nicht ausgelasteter Ressourcen und eine Wiederverwendung (statt den Verbrauch) des Bestehenden setzen. „Viele Regulierer scheinen jedoch lieber den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass es vorüber oder an der Touristik vorbei geht“, meint Manolis Psarros, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Toposophy. Das hält er für die schlechteste Strategie. Ja, die Sharing Economy stelle vor Herausforderungen.

Travel Technology Trend: Vom traditionellen Packaging zum Shopping-Cart-Erlebnis

Technologie-Unternehmen haben viele Visionen – doch nicht aus jedem Hype wird auch gelebte Realität. Zwei, die das besser wissen als viele andere, unterhielten sich heute auf dem ITB Marketing and Distribution Day auf dem ITB Berlin Kongress: Johan Svanstrom, Präsident von Hotel.com und anderen Expedia Affiliate Network Brands, und Philip Wolf, Gründer des Reisemarktforschungsunternehmens PhoCusWright. Beide sind seit über 20 Jahren im Travel-Technology-Geschäft, haben viele Trends kommen und manche gehen sehen.

Tourismus in Europa wächst gesund: Low-Cost-Anbieter werden am meisten profitieren

Tourismus wächst – in Europa mit prognostizierten 4 Prozent für 2017 fast so gesund wie der globale Durchschnitt. Die europäischen Airline-Kapazitäten wachsen mit 6 Prozent allerdings deutlich schneller als der Markt (plus 1,5 Prozent GDP). Das bringt Überkapazitäten, die für fallende Flugpreise sorgen, erwartet Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer Ryanair. Insgesamt gibt er vor allen den Anbietern Chancen, denen es gelingt, ihre Preise niedrig zu halten.

Botswana: Rote Karte für Wilderer

Botswana-Stand, ITB Berlin 2017

„Das Horn vom Nashorn gehört dem Nashorn, niemandem sonst. Was ist daran nicht zu verstehen?“ Tshekedi Khama, Minister für Umwelt, Naturschutz und Tourismus wurde nicht müde, im Botswana-Forum auf der ITB Berlin 2017 über sein Hauptthema zu erzählen: Die Bemühungen Botswanas in der Förderung von Naturschutz und Ökotourismus. Kein anderer Wirtschaftssektor schafft so viele Arbeitsplätze in Afrika wie der Tourismus. Doch ohne Großwildarten lassen sich Nationalparks kaum touristisch nutzen.

Ayurveda auf der ITB Berlin

Wellness

„Bitte atmen Sie tief ein und strecken sie Ihre Arme in die Höhe. Recken Sie sie abwechselnd. So werden Sie richtig wach.“ Niemand wunderte sich darüber, dass Carina Preuß ihren Vortrag auf der ITB Berlin so begann. Die Geschäftsführerin des Ayurveda Parkschlösschen Bad Wildstein bezeichnet ihren Lebenstil als ayurvedisch und spirituell. Sie ernährt sich vegan und trinkt weder Kaffee noch Alkohol.