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ITB Berlin Kongress 2015

Mongolei: Wichtig ist die Bewahrung der Natur

Das ITB Berlin-Partnerland Mongolei zieht mit wunderschönen Landschaften, freundlichen Menschen und nachhaltigem Tourismus immer mehr Reisende in seinen Bann. Doch um Geld für Infrastruktur wie Straßen und Flughäfen zu schaffen, wird weiter in Bergbau und Kraftwerke investiert. Hier ist die Mongolei gefordert, eine umweltverträgliche Balance zu bewahren. Dies wurde auf dem ITB Berlin Kongress mit dem Thema "Mongolia - Nomadic by nature" unterstrichen.

ITB Berlin Kongress: Wie sicher reist die deutsche Wirtschaft?

Zunehmende Globalisierung erfordert zunehmende Reisetätigkeit. Tatsächlich ist globale Mobilität bei manchem Unternehmen sogar Teil des Geschäftsmodells. Aber wie sicher können Geschäftsreisen vor dem Hintergrund von Ukrainekrieg, Eurokrise, Arabischem Frühling und IS-Gräueln heute sein? Dieser Frage stellte sich im Rahmen der ITB Business Travel Strategy Days ein hochkarätig besetztes Panel, das von Andreas Krugmann, Director Client Relationship Management der Result-Gruppe kompetent moderiert wurde. „Die Vorhersagbarkeit von Krisenereignissen ist geringer geworden.

Immer mehr „Modeberge“ locken Extremtouristen

Immer mehr Touristen entdecken das Hochgebirge. Es sei „kein Genuss“, den Kilimanjaro in der Schlange zu erklimmen, so  berichtete der Meteorologe des ARD-Morgenmagazins, Donald Bäcker, aus eigener Erfahrung. „Der Kilimanjaro ist in“ bestätigte der führende Tourismuswissenschaftler Professor Dr. Edgar Kreilkamp von der Leuphana-Universität Lüneburg. Gutbetuchte Extremtouristen werden inzwischen selbst von Expeditionen unter Sauerstoffgabe mit auf den Mount Everest geschleift.

Nachhaltigkeit ist nur eine Frage der Kreativität

„Natürlich ist es einfach, Abfalleimer zur Mülltrennung aufzustellen“, sagte Mike Freed. Er betreibt die Cavallo Point Lodge in Kalifornien auf „der anderen Seite von Golden Gate“. Die Frage bei der Podiumsdiskussion der Preisträger der World Legacy Awards von National Geographics auf der ITB Berlin 2015 lautete, ob es schwer sei, nachhaltig zu sein. Freed antwortete glasklar: „Es ist schwer, nicht nachhaltig zu sein“, und ergänzte, man müsse nur langfristig denken, weil man dann erkenne, dass sich Nachhaltigkeit auch ökonomisch auszahle.

Slum-Tourismus muss sensibel vorbereitet werden

Ob Johannesburg, Mumbai oder Rio, zunehmend entdeckt der Tourismus auch die Slums. Ein Geschäft mit der Armut oder Hilfe zur Selbsthilfe? So lautete der Titel einer Podiumsdiskussion auf dem CRS Day im Rahmen des ITB Berlin Kongresses. Um die Teilnehmer angesichts doch starker moralischer Zweifel vom Gefühl des Sozialvoyeurs zu befreien, würden ihnen die Veranstalter das Gefühl suggerieren, Kultur- und Bildungsreisende oder gar Entwicklungshelfer zu sein, so Malte Steinbrink, Sozialgeograph der Universität Osnabrück . Asim Shaikh ist selbst in Dharavi aufgewachsen.

Nachhaltigkeit beginnt „hier auf der Messe“

„Auch beim Tourismus heißt das Schlüsselwort Entkoppelung von Wachstum und Ressourcenverbrauch“, sagte Anna Pollock, die Gründerin der Bewegung Conscious Travel (Bewusstes Reisen), nach der Diskussion über künftiges Reisen auf der ITB Berlin. Es ging darum, wie mehr Nachhaltigkeitsbewusstsein in die Köpfe gebracht werden kann. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage im Publikum nahmen 38 Prozent die Politik, 37 Prozent die Veranstalter und 25 Prozent die Touristen selbst in die Pflicht.

Emotion per Smartphone: Hybrid-App von AIDA Cruises zur Best Travel Industry App gekürt

Wie lässt sich die Emotion, die mit einer Kreuzfahrt und einer Schiffsreise verbunden ist, in Form einer App darstellen? AIDA Cruises hat diese Herausforderung bravourös gemeistert. Die Hybrid-App von AIDA Cruises, die in der iOS-Welt und in der Android-Welt gleichermaßen funktionsfähig ist, entführt die Nutzer bereits vor der Buchung auf die verschiedenen Schiffe des Unternehmens. Für jedes Schiff sind Hunderte von 360-Grad-Panorama-Aufnahmen hinterlegt.

ITB Berlin Kongress: Vom Dienstwagen zur Mobility Allowance – Gedanken zur Mobilität der Zukunft

Kongress

Wenn es in etlichen Jahren selbstfahrende Autos geben wird – wie unterscheidet sich dann ein Taxi überhaupt noch von einem Mietwagen? Mit Fragen wie diesen entführte Roland Keppler, der COO der Moovel GmbH, die Besucher des ITB Business Travel Strategy Days, in die Zukunft. „Ich glaube, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das Thema autonomes Fahren sich durchsetzt. Überland- und Autobahnfahrten sind schon heute technologisch kein Problem mehr, in Städten sind die Anforderungen jedoch komplexer“, erläuterte Keppler.

Mobilitätsdienstleister Uber bedroht nicht Taxi-Branche, sondern Automobilindustrie

Im Jahr 2012 beschäftigte Uber weltweit rund 70 Mitarbeiter. Zwei Jahre später sind es 2.200 – und über 140 Millionen Fahrten, die das innovative Mobilitäts- und „Mitfahr“-Unternehmen in 70 Städten der Welt vermittelt (darunter Singapur, Paris, San Francisco – Indien ist nach den USA der größte Markt).

Airbnb will nicht nur unterbringen, sondern größere Teile des Trips begleiten

Ein Bed-and-Breakfast mit Unterbringung auf Luftmatratzen gab Airbnb seinen Namen. Acht Jahre später umfasst die Plattform eine Kapazität von über eine Million Betten, beschäftigt 1.500 Mitarbeiter und bringt täglich mehrere Hunderttausend Menschen „zu Bett“. Trotzdem bleibt eine zentrale Frage: Ist Airbnb ein Beherbergungsbetrieb – oder ein Technologieunternehmen?

ITB Berlin Kongress: Zusätzlichen Umsatz durch Konversionspfad-Analyse – Online-Marketing-Profi plaudert aus dem Nähkästchen

Onlinemarketing

Wer durch Online-Marketing einen Kunden gewinnt, der freut sich darüber. Dennoch empfiehlt es sich, diesen Erfolg zu hinterfragen. Diese Auffassung vertrat Stephen Taylor, Vice President International der Firma Sojern, im Rahmen eines Workshops auf der ITB Berlin. Denn manche vermeintlich erfolgreiche Online-Kampagne führt lediglich zu Buchungen, die von loyalen Stammkunden ohnehin durchgeführt worden wären – zum Beispiel, weil diese regelmäßig mit der gebuchten Airline fliegen oder grundsätzlich am liebsten in den Häusern der gebuchten Hotelkette übernachten.

Fußball-WM: Auch wer Tore schießt, kann Touristen locken

Costa Rica und Kolumbien sagen „Danke Brasilien“. Denn diese beiden Länder haben wie der Gastgeber von der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr touristisch profitiert. Kampf und Tore von sympathischen Außenseitern locken ebenso Touristen nach der WM an wie die Lebensfreude, Gastfreundschaft und gute Organisation Brasiliens. Leider sorgten überzogene Hotelpreise während der WM für ein zeitweilig schlechtes Image. Das ist ein wichtiges Fazit des Lateinamerika-Forums „Mega-Sport Events in Latin America“ auf dem ITB Berlin Kongress 2015.

ITB Berlin Kongress: Vom App-Wirrwarr zur Super-App – Herausforderungen für das Travel Management

Die Welt der Geschäftsreise verändert sich – personalisierte Systeme mit Geo-Lokalisierung, bisher vor allem über das Smartphone, aber in Zukunft auch über Smart Devices umgesetzt, bieten neue Möglichkeiten. Gleichzeitig, so Dean Forbes,  CEO der in Paris ansässigen Firma KDS und selbst ernannter Technologie-Evangelist, entwickle sich eine neue Art von Kunde – der Prosumer, eine Person, die Apps und Werkzeuge nutzt, die den Alltag im privaten  und im geschäftlichen Leben gleichermaßen erleichtern.

Sport Mega-Events: Happy End nach Fehlprognosen

Ob bei der Fußball-WM oder bei Olympischen Spielen: Prognosen von Experten und Agenturen sind,  was Touristenzahlen oder Handelsumsätze betrifft, meist zu hoch geschraubt und entpuppen sich in der Regel als falsch. Dennoch sind die Veranstalter am Ende glücklich. Denn Imagegewinn und der künftige Wert sinnvoller Investitionen sind in der Regel gewaltig. Das ist ein wichtiges Fazit einer Ministerrunde zum Thema Sport Mega-Events auf dem ITB Berlin Kongress.

Landliebe oder Top-Design: Sehnsüchte – und wie innovative Hotelkonzepte sie bedienen

Was Reisende suchen, könnte unterschiedlicher nicht sein. Doch nichts eint mehr als das Bestreben, ihre Wünsche zu erfüllen. Zwei, die das auf sehr konsequente, innovative und vielleicht polarisierende Weise angehen, begegneten sich auf dem ITB Hospitality Day des ITB Berlin Kongresses 2015.

Authentischer Reisen – in der Sharing Economy

Nutzen statt besitzen ist ein Mega-Trend in der globalen Wirtschaft. Die Sharing Economy soll Wertschöpfung und Wachstum ohne Anstieg des Ressourcenverbrauchs ermöglichen. In der Reisebranche trifft die Bewegung vor allem das Unterbringungsgeschäft und die lokale Mobilität – in Form von Car- oder Bike-Sharing, Couch Surfing und Anbietern wie Only-apartments.

Besessen sein, aber flexibel bleiben: Erich Sixt rät zur Karriere im Mittelstand

Sixt

Was ist der Schlüssel zum Erfolg und wie macht man im Tourismus Karriere? Ein Vortrag zu diesen Fragen lockte zahlreiche Besucher zum „Young Professionals Day“ des ITB Berlin Kongresses – denn schließlich verriet kein Geringerer als Mietwagen-König Erich Sixt seine Erfolgsgeheimnisse. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg, so Sixt vor überfüllten Rängen, sei es, nicht zu viel zu studieren, und sich nicht durch Schulen und Universitäten verformen zu lassen. „Dort lernen Sie nur, zu funktionieren, es wird Ihnen ein Stück weit die Seele geraubt.

So individuell und ortsspezifisch wie möglich: Reiseplanung mit Social Media und User Generated Content

Vor 50 Jahren riet ein bekannter Wirtschaftswissenschaftler Unternehmen, nicht länger für den Massenmarkt zu produzieren, sondern Produkte und Marketing auf Mikro-Märkte zuzuschneiden. Genau diese Wende scheint heute die Reiseindustrie zu wiederholen: In einer Zeit quasi uneingeschränkter Sichtbarkeit und globaler Reichweite ist der Wunsch groß, möglichst große Zielgruppen anzusprechen. Dabei fällt es Anbietern offenbar zunehmend schwer, authentisch zu bleiben – und das in einem „People Business“.

Erste Studie zu Online-Marketing: 250 deutsche Reiseveranstalter auf dem Prüfstand – großer Nachholbedarf

Was machen deutsche Reiseveranstalter im Internet – und was nicht? Das untersuchte jetzt die erste Studie zum Online-Marketing der 250 nationalen Branchengrößen. Manches Ergebnis überrascht: Zehn Prozent der Unternehmen werden von Suchmaschinen trotz typischer Keyword-Eingabe nicht gefunden. Weniger als die Hälfte schaltet AdWords. Ein Drittel hat keine Facebook-Seite, zwei Drittel keinen offiziellen YouTube-Kanal und nur ein Drittel twittert. „Manche Unternehmen machen das bewusst, manchen fehlt das Budget. Bei vielen wird Online-Marketing noch nebenher betrieben.

Mit Venture Capital und Start-up-Innovationen Märkte machen – so geht‘s

Wie investiert man erfolgreich in Online-Start-ups? Eine Zauberformel hat Claas van Delden, CEO SevenVentures, der Venture-Capital-Einheit der TV- und Mediengruppe ProSiebenSat.1, zwar nicht. Auch nichts, was man einfach nachmachen könnte. Vielmehr präsentierte er auf dem ITB Berlin Kongress 2015 die besondere Strategie seiner Organisation.