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3D-Brille kann die Dienstreise überflüssig machen

„Mixed Reality“ wird für Teile der Tourismus-Wirtschaft zur Herausforderung. Sie bezeichnet Technologien, mit denen es möglich ist, die reale und die virtuelle Realität miteinander zu verbinden, etwa mit Hilfe einer Brille wie der HoloLens von Microsoft. Auf dem ITB Business Travel Forum nannte Christoph Rosenbaum vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) als Beispiel den Maschinenbauer, dessen Gerät auf einem anderen Kontinent eine Wartung braucht. Musste dafür bisher ein Techniker aus Deutschland anreisen, so erledigt das heute eine lokale Kraft mit Unterstützung eines Technikers in Deutschland, der ihr via HoloLens zur Hand geht. Der Konzern spart eine Dienstreise. „Und der Techniker, der gar nicht so gerne auf eine kurze, unattraktive, anstrengende Reise geht, kann seine Work-Life-Balance besser verwirklichen“, sagte Jürgen Loschelder, bei thyssenkrupp fürs Reisemanagement zuständig. Mixed Reality lässt sich auch im Tourismus einsetzen, etwa indem eine Airline am Check-in-Schalter per 3D-Brille dem Economy-Passagier noch einmal schnell die Vorzüge der (teureren) Eco-Plus-Kabine vorführt, in die er sich spontan einbuchen kann. Und, wie Dennis Ahrens vom Schweizer Innovationsentwickler Zühlke beruhigt: „Es gibt natürlich immer noch die Reiseanlässe, bei denen der persönliche Kontakt unentbehrlich ist.“

Thomas Rietig

 

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