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5G und paneuropäische Richtlinien: Oettinger zündet auf dem ITB Berlin Kongress die nächste Stufe der Digitalisierung

Günther H. Oettinger

Die Digitalisierung ist eine Revolution – sie verändert alle Faktoren der Wertschöpfung und jeden Arbeitsplatz. Auch in der Touristik. Dies und die enormen Herausforderungen zu veranschaulichen, die mit der massiven technologischen Entwicklung weltweit einher gehen, war dem EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, auf dem ITB Future Day des ITB Berlin Kongresses ein großes Anliegen. Ebenso die Zusage, dass die Politik ihrer Verantwortung nachkommen werde: die nötige Infrastruktur bereitzustellen, die Rahmenbedingungen für fairen Wettbewerb zu schaffen, Datensicherheit angemessen zu regulieren, Forschung und Mittelstand zu fördern.

Allem voran geht es um Konnektivität: Oettinger spricht von der Bereitstellung zwölfspuriger Datenautobahnen und lückenloser globaler Abdeckung mit 5G ab 2020. Dahin gehende Verhandlungen mit den Partnern in Europa, Südkorea, Japan und China seien fortgeschritten. Und so, wie die EU einen Binnenmarkt habe, sollen die 28 länderspezifischen Datenschutzrichtlinien schnellstmöglich durch eine paneuropäische Regulierung abgelöst werden. Von dieser neuen „Grenzenlosigkeit“ der Netze werde gerade die Touristik profitieren – denn Konnektivität sei heute einer der wertbestimmenden Faktoren für Destinationen, Immobilien und Freizeitbetriebe.

Weil diese Digitalisierung nicht nur erhebliche Kompetenz, sondern auch Investitionen erfordert, die die vielen kleinen und mittelständischen Urlaubsunternehmen schwer aufbringen könnten, geht Oettingers Appell an die Branchenverbände: „Es wird eine wichtige Aufgabe der Verbände, ihre Mitglieder bei der Verbesserung des digitalen Angebots zu beraten, zu begleiten, zu unterstützen.“

 

Isabel Bommer

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