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Autonomes Fahren im Tourismus

Die Technologie ist bereits vorhanden, Internetkonzerne wie auch Automobilhersteller testen sie schon im großen Stil auf öffentlichen Straßen: die Fortbewegung mit autonomen Fahrzeugen, die keinen Fahrer mehr benötigen. Sie versprechen der gesamten Mobilitätsbranche nicht nur ein riesiges Einsparpotenzial, sondern auch eine erhöhte Sicherheit auf den Straßen. „Bereits 2027 werden autonome Fahrzeuge im lokalen Transitverkehr die wichtigsten Verkehrsmittel sein“, prophezeit Alex Bainbridge, Vordenker und Gründer der Vernetzungsplattform TourCMS, auf der eTravel Stage der ITB Berlin.

Dass autonome Fahrzeuge dem Tourismus zahlreiche ungeahnte Chancen eröffnen, davon ist Bainbridge überzeugt. Unter den Reiseveranstaltern stoßen sie allerdings noch auf viel Skepsis. „Sie kennen autonome Fahrzeuge nur als das winzige Google-Auto und fragen mich: Wie sollen wir damit eine Stadtrundfahrt veranstalten?“ Dabei sei der Unterschied eher quantitativ, so Brainbridge, außerdem läge ein Vorteil genau in dieser Skalierbarkeit. Denn im Bereich Stadtrundfahrten und Sightseeing eröffneten die verringerten Kosten eine Chance auf Individualisierung des bislang auf die schiere Masse abzielenden Angebots. „Statt 500 Gäste auf eine Mainstream-Rundfahrt zu schicken, bietet man in Zukunft 500 individuelle Touren an“, so Bainbridge.

Darüber hinaus werde die Automatisierung der Mobilität weitere Vorteile für Reisende eröffnen: Dauer der Tour und die Route würden durch autonome Fahrzeuge nicht nur individueller, sondern auch besser planbar. Der Verkehr wird besser prognostizierbar, die Zeit zwischen Ankunft und Abflug könne effizienter genutzt werden. Furcht um das „Erlebnis Reisen“ müsse indes niemand haben: Abenteuer und Aktivitäten würden sich nicht verändern, ein „automatisiertes Abenteuer“ werde es nicht geben. Bainbridge: „Ein Rafting wird auf jeden Fall ein Rafting bleiben.“

Mirko Heinemann

 

Halle 6.1

 

Pressekontakt: Alex Bainbridge

E-Mail: alex@destinationcto.com

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