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Bessere Standards für Öko-Zertifikate: Eine umfassende Checkliste hilft

Sleep Green, Travelife, Green Key, Fahrziel Natur Award – dies sind nur einige von zahlreichen Öko-Labels, die in der Tourismusbranche mittlerweile verbreitet sind. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Öko-Zertifizierungsverfahren sowie diverse CRS-Regelungen von Veranstaltern. Doch dem Thema Biodiversität, dem konsequenten Beitrag zum Artenschutz, werden viele dieser Labels bislang nur in eingeschränktem Maße gerecht. „Es gibt Verbesserungsbedarf“, erklärte Herbert Hamele von ECOTRANS, der die Öko-Label dahingehend untersucht hat, im Rahmen eines Workshops auf der ITB Berlin. Unterstützt vom Bundesamt für Naturschutz hat sich seine Organisation zum Ziel gesetzt, Standards auszuarbeiten, mit denen die Öko-Labels im Bereich Biodiversität optimiert werden können. „Das Ziel ist nicht, ein neues Zertifikat anzubieten, sondern fundierte Standards zu setzen, um die bestehenden Zertifikate zu verbessern“, erklärte Hamele. Ein wesentlicher Schwachpunkt bisheriger Verfahren sei beispielsweise, dass Begriffe – zum Beispiel der Ausdruck „ökologisch wertvolle Gebiete“ – oft nicht klar definiert würden. Auch gäbe es in der Regel kein Monitoringsystem, was heißt, dass die Wirksamkeit von Maßnahmen, die dem Artenschutz dienen sollen, nicht überprüft werde, berichtete Marion Hammerl vom Global Nature Fund. Um dies zu verbessern, hat ECOTRANS umfassende Checklisten ausgearbeitet, die Zertifizierungskriterien für die Handlungsfelder Management und Strategie, Tourismusangebote und Versorgungskette, Informations- und Bewusstseinsbildung und Engagement gleichermaßen umfassen.     Rainer Heubeck
 

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