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„Billiger ist es nur zuhause“ – Russland-Touristen profitieren vom schwachen Rubel

Moskau

Angesichts der extremen Abwertung des russischen Rubels erwartet die Föderale Agentur für Tourismus Russlands eine Zunahme des Einreiseverkehrs aus Deutschland und anderen Ländern Westeuropas, nachdem es diesbezüglich 2014 einen spürbaren Rückgang gegeben hat: So kamen etwa im vergangenen Jahr sieben Prozent weniger Reisende aus Deutschland an den drei Moskauer Flughäfen an. „Billiger ist es nur zuhause“, sagte mit einem Schmunzeln Sergej Spilko, der Vorsitzende des Komitees für Tourismus und Hotelwirtschaft in Moskau. Tatsächlich war auf der Präsentation russischer Aussteller auf der ITB Berlin 2015 die starke Kaufkraft ausländischer Touristen das Hauptargument für die Kampagne „Time to visit Russia“. Daneben sollen laut Sergej Korneew, dem stellvertretenden Leiter der Tourismusagentur und Vizepräsidenten des Verbandes der russischen Tourismusindustrie, nun aber auch gezielt Destinationen abseits der beiden Ballungszentren Moskau und St. Petersburg stärker beworben werden – ab Mai auch mit einem neuen Büro in Berlin. Dazu gehören neben den Städten des „Goldenen Rings“ nordöstlich von Moskau wie Uglitsch, Susdal oder Jaroslawl auch die historische Tatarenhauptstadt Kasan als vorbildliches Beispiel für die friedliche Koexistenz von orthodoxem Christentum und Islam, die Wolgastadt Samara, Jekaterinburg als Tor zu Sibirien oder die wilde Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten.
Eine Sonderstellung nimmt Sotschi als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 und zukünftig wichtiges Tourismuszentrum an der Schwarzmeerküste ein: „Nach so einem Ereignis braucht eine Stadt Erholung“, sagte Korneew auf die Frage nach den Touristenströmen hier. „Wir hatten in dieser Testsaison viele Besucher aus China. Alles wird gut!“     Robert Kluge
 

Foto: Moskau  ©Marlene Giese

www.visitrussia.com
Halle 2.1/121
Pressekontakt: Waleria Bikiteewa
E-Mail: timetovisitrussia@gmail.com
Tel.: +7 903 005 8509
 

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