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CEO-Gespräch mit booking.com-Chefin Gillian Tans auf der ITB Berlin 2017

CEO-Gespräch mit Gillian Tans, booking.com-Chefin, ITB Berlin 2017

Bereits seit 2002 ist Gillian Tans in verschiedenen Positionen beim Buchungsportal booking.com tätig. Ab 2011 war sie Präsidentin und COO des Unternehmens mit aktuell rund 10.000 Mitarbeitern und Firmenzentrale in Amsterdam, und seit April vergangenen Jahres steht sie nun als CEO ganz oben. Im Rahmen des ITB Business Travel Corporation Day wurde sie vom Guru der Travel Technology Philip C. Wolf im One-to-One-Interview zu den Chancen und Möglichkeiten einer der weltgrößten Firmen des E-Commerce befragt. „Mit 1,1 Millionen täglichen Transaktionen, fast 600.000 Partner-Objekten mit zusammen rund 24 Millionen Betten sind wir zwar weltweit führend, aber dennoch ist es nur ein kleiner Prozentsatz aller Buchungsvorgänge“, sagt Tans. Sie habe daher noch immer das Gefühl, am Anfang zu stehen. Booking.com stehe einerseits im Wettbewerb der eigenen Marken, die auch durch Zukäufe zum Wachstum beitrügen, auf der anderen Seite kooperiere man auch mit anderen Plattformen.

Neu ist das Produkt „opentable.com“ für Restaurantreservierungen. Für jeden der Partner, die im Unterschied zu den Internet-Buchungsportalen und Apps („Produkte“) von booking.com als „Supply“ charakterisiert werden, seien die Internetplattformen effektive Marketinginstrumente – auch wenn viele vom Ideal des Direktmarketings träumten. In jedem Fall stünden im Rahmen der Firmenphilosophie die Kunden an erster Stelle, die mehr seien, als die Summe ihrer Daten. Die Vielfalt der von den Partnern angebotenen Geschäftsmodelle, vom Hostel über Ferienwohnungen und Bed-and-Breakfast bis zum Hotel, und weittestgehende Flexibilität stünden für die Kunden im Mittelpunkt. „Unsere Produktteams bestehen aus höchstens acht Kollegen, die in Amsterdam eigene Ideen entwickeln und experimentieren“, gibt Gillian Tans einen kleinen Einblick in den Alltag bei booking.com. „Die größere Mobilität, auch die Nachfrage nach Last-Minute-Buchungen verlangt nach immer neuen Apps.“ Messenger-Dienste und Apps seien auch die Feedback-Kanäle, über den die Kunden ihre Erfahrungen teilten. „Aber egal, welche Technik als Mittel zum Zweck dient, immer kommt der Kunde zuerst“, resümiert Tans den Servicegedanken bei booking.com.

Robert Kluge

www.itb-kongress.de

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