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Chatbots und Virtuelle Realitäten: Neue Technologien verändern die Reisewelt

Im Jahr 2020, so eine Prognose des Beratungsunternehmens Gartner, wird die durchschnittliche Person mehr Konversation mit Bots haben als mit seinem Partner. Für Mark McSpadden, den Technologiedirektor der Sabre Labs, ist die Entwicklung neuer Conversational Interfaces, beispielsweise Chatbots, deshalb der derzeit wichtigste Bereich, in dem sich Reisebranche auf neue Technologien einstellen sollte. Das Wynn Hotel in Las Vegas sei in diesem Bereich derzeit ein Vorreiter, erklärte McSpadden, da es in dabei sei, in all seinen Zimmern „Amazon Echo“ einzuführen.

Auf der ITB Berlin referierte McSpadden zum Thema „technologische Megatrends“ und er stellte noch eine Reihe weiterer Technologiefelder vor, die in den nächsten zehn Jahren für die Reisewirtschaft wichtig werden. Als Megatrends nannte er neben den „Conversational Interfaces“ noch die beiden Felder „Digitale Realitäten“ und „Connected Intelligence.“ Als Beispiele für „Digitale Realitäten“ führte McSpadden die Erweiterung der Realität durch digitale Zusatzinformationen, die sogenannte Augmented Reality, sowie die Virtual Reality an. Virtual Reality sollten Menschen  nur an Orten nutzen, an denen sie auch unbesorgt ein Nickerchen halten könnten, erklärte McSpadden, doch genau dafür böte eine Reise zahlreiche Möglichkeiten – etwa im Flugzeug oder beim Aufenthalt im Hotelzimmer.

Komplexe Technologien, so erklärte McSpadden  weiter, würden in der Reisebranche im Reservierungsbereich bereits seit Jahrzehnten genutzt. Wenn es um Technologien für den Endkunden gehe, komme es jedoch darauf an, mehr zu bieten, als nur operationelle Funktionalität. Reisende würden neue Technologien vor allem dann nutzen, wenn diese ihnen auch eine sinnliche Erfahrung und ein Erlebnis böten.

Rainer Heubeck

www.itb-kongress.de

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