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Chemnitz – „C the unseen“ in der Kulturhauptstadt 2025

Die Kulturhauptstadt 2025 - Zuhause in Chemnitz

Von bahnbrechenden Erfindungen, mutigen Entscheidungen bis hin zu kulturellen Innovationen – Chemnitz steckt voller Ideen und Überraschungen. Im Jahr 2025 wird Chemnitz Kulturhauptstadt Europas sein. Aber schon jetzt lohnt es sich, die Kulturregion zu erkunden und den Menschen zu begegnen, die durch ihre „Machermentalität“, ihre Stadt und Region gestalten.

Im Kulturhauptstadtjahr 2025 werden gemäß dem Motto „C the unseen“ diverse Projekte sichtbar gemacht und unentdeckte Orte vorgestellt. Menschen kommen zusammen, um die Erlebnisse zu teilen. So zum Beispiel in Garagen. Längst zu klein geworden für die Karossen der Neuzeit, sind sie Werkstätten, Lagerräume und Refugien ganz privater Geschichten. 3.000 Garagen werden zu individuellen Werkstätten der Interaktion, zu Treffpunkten, öffnen den Geist und die Herzen, decken Geheimnisse auf, rufen Erinnerungen hervor, erzählen Geschichten. Letztere werden unter anderem zu Figurentheater-Stücken entwickelt und aufgeführt. Weitere Orte für neue Netzwerke und kulturelle Events werden durch die Parade der Apfelbäume geschaffen. Dabei werden die Paten der 4.000 Apfelbäume beispielsweise Gastgeber für Events und laden zum gemeinsamen Gestalten und zum Austausch ein. Der Purple Path, ein Kunstparcour, wird sich 2025 durch die gesamte Kulturregion ziehen und Kunst im öffentlichen Raum präsentieren. Festivals wie die Fête de la Musique bringen Erlebnisse von der Stadt ins Umland.

Doch bis 2025 müssen Besucher nicht warten, um das bislang Unentdeckte in Chemnitz und der Region zu erkunden. Kunst- und Kulturinteressierte kommen schon heute auf ihre Kosten. Mit legendären Ausstellungen zu Edvard Munch, Pablo Picasso und Andy Warhol haben sich die Kunstsammlungen Chemnitz deutschlandweit einen Namen gemacht. Für das Frühjahr (21.3. bis 13.6.2021) ist eine Ausstellung mit Werken von Pierre Soulages geplant, ein herausragender Vertreter der Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts und des Abstrakten Expressionismus. Nach der Ausstellungspremiere im Louvre im vergangenen Jahr bereiten die Kunstsammlungen Chemnitz nun in Kooperation mit dem Museum Frieder Burda die zweite große Museumsausstellung in Europa vor. 

Im kulturellen Herzen der Stadt, auf dem Theaterplatz, laufen die fünf Sparten der Theater Chemnitz zusammen: Oper, Philharmonie, Schauspiel, Ballett und Figurentheater. In jeder Spielzeit gelingen aufs Neue kraftvolle Inszenierungen, spektakuläre Bühnenbilder und internationale Kooperationen. Schon im Eröffnungsprogramm von 1909 spielte das Ensemble des Chemnitzer Opernhauses Werke von Richard Wagner. Damit begann eine Tradition, die regelmäßig Wagner-Liebhaber aus ganz Deutschland ins „Sächsische Bayreuth“ pilgern lässt. Zu Ostern und Christi Himmelfahrt 2022 wird der „Ring des Nibelungen“ erneut zyklisch aufgeführt.

Neben den großen Kulturinstituti­onen hat sich in Chemnitz eine spannende Subkultur entwickelt. Mit zahlreichen Festivals, Club- und Openair-Konzerten, Kleinkunstperformances, Märkten, Galerien und Off-Theater sorgt eine Vielzahl an „Machern“ aus der Kultur- und Kreativszene für bunte Farbtup­fer im grünen Stadtbild.

Chemnitz zählt zu den industriellen Wiegen Deutschlands. Dieser Vergangenheit, aber auch Gegenwart und Zukunft widmet sich das Industriemuseum Chemnitz. Die Sonderschau „MaschinenBoom.“ (bis 25.7.2021) stellt sich den Fragen: Was ist eine Maschine und welche Rolle spielen Maschinen im Leben der Menschen? Ein in Europa einmaliges technisches Denkmal bietet der Schauplatz Eisenbahn auf 26 Hektar mit dem Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz Hilbersdorf. Das Freilichtmuseum präsentiert in zwei Rundheizhäusern einen beeindruckenden Fahrzeugbestand aus Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven, sowie die Seilablaufanlage zur Zerlegung und Neubildung von Güterzügen.

Ein weiteres Highlight, das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz, im vormaligen von Erich Mendelsohn erschaffenen Kaufhaus Schocken, widmet sich auf 3.000 Quadratmetern rund 300.000 Jahren Kulturgeschichte. Die Sonderschau "STADT. Zwischen Skyline und Latrine" bereichert von April bis September 2021 die Ausstellung. Städte können als Orte der Vielfalt, Kreativität und Verdichtung, aber auch der Konflikte erlebt werden. Die Ausstellung zeigt die Stadt als universelles Phänomen und zentralen Ort in vielfältigen Gesellschaften. Und liefert damit auch spannende Impulse für die Ideen rund um die Kulturhauptstadt 2025.

Weitere Informationen unter: www.chemnitz2025.de  

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