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Child Protection im Tourismus: Erfolge und Herausforderungen

Immer mehr Menschen, die reisen, um Kinder zu missbrauchen, landen vor dem Richter und im Gefängnis. Regierungen, Polizei, Tour Operators, Hotels und Schutzorganisationen arbeiten über Grenzen hinweg zusammen. Die schlechte Nachricht. Die Verbrecher werden raffinierter, weichen in kleine Hotels und Absteigen abseits der Zentren, in private Apartments und Massage-Salons aus.  Dies berichtete Najat Maalla M'jid auf dem Treffen des World Tourism Network on Child Protection auf der ITB Berlin. Die Kinderärztin arbeitet als eine der Top-Expertinnen für dieses Netzwerk der World Tourism Organization (UNWTO) und sagte auf der ITB Berlin, dass es keine ausreichende Statistiken auf diesem Gebiet gebe und die Dunkelziffer enorm sei.
Überall wächst die internationale Zusammenarbeit, um diesen Kriminellen das Handwerk zu legen. So gibt es inzwischen auch eine Kooperation zwischen den zuständigen Behörden in Vietnam und der Australian Federal Police. Gewürdigt wurde bei dem Treffen auch Bereitschaft und Einsatz von INTERPOL.
Das Internet kann Reisende, die Kinder belästigen und missbrauchen, dank Fahndungsfotos schneller hinter Schloss und Riegel bringen. Gleichzeitig können Kinderschänder versuchen, direkt und anonym Kontakt mit möglichen Opfern aufzunehmen. Das Internet wird auch als Plattform genutzt, um Werbung für Sextourismus und Schlimmeres zu machen. Im weltweiten Kampf für den Schutz von Kindern vor Missbrauch, Verschleppung oder Zwangsarbeit liegen Erfolg und Niederlage dicht zusammen, sagten Teilnehmer des Treffens.      Bernd Kubisch

www.UNWTO.org
Halle 20/127
Pressekontakt: Sandra Carvao
E-Mail: scarvao@UNWTO.org
Tel.: +34 61 8069 142
 

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