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Corona förderte die Kreditkarten

© Jason Leung-Say

Tourismus-Investoren sehen auf ITB Berlin NOW viele Chancen

Aus Sicht der Investoren in der Tourismusindustrie ging es in der Corona-Krise nicht wirklich bergab. Mit dieser Ansicht machte Sascha Hausmann, Partner von Howzat Partners, die unter anderem Wagniskapital vermitteln, während der ITB Berlin NOW Convention Mut zum Blick in die Zukunft.

Letztlich habe die Branche schon einige Krisen der jüngeren Vergangenheit – vom Börsencrash über die Vulkanasche bis hin zur Finanzkrise – überstanden. Das gelte auch jetzt, obwohl die aktuelle Krise schlimmer sei als die vorhergegangenen. Die Lockdowns und der Absturz der Zahlen „waren schmerzhaft“, räumte Hausmann ein, aber die Resilienz der Industrie sei groß. Vor allem reagierten auch die Touristen selbst sehr schnell auf geänderte Voraussetzungen. Sie seien lange nicht so ängstlich wie die Politik glaube, was man nach dem ersten Lockdown gesehen habe.

Es hat nach den Worten des Investors immer das Vertrauen gegeben, dass „das Reisen wiederkommt“. Geld, um hier zu investieren, sei genug da. Wer das wolle, schaue üblicherweise ohnehin zwei Jahre in die Zukunft, und die sehe nicht schlecht aus. Politik und Regierungen könnten Tourismus als Grundbedürfnis nicht auf Dauer verbieten.

Bei der Frage, was sich nach Corona in der Industrie ändern werde, war Hausmann vorsichtig. Es sei noch zu früh, um klare Trends auszumachen. Einen allerdings sah er doch, speziell bei den Deutschen: Früher bei bargeldlosem Zahlungsverkehr vergleichsweise zurückhaltend, hätten sie sich durch Corona daran gewöhnt, mit der Kreditkarte zu zahlen. „Das wird sicherlich bleiben.“ Die Investitionen in die Technologie hätten sich also gelohnt. Wenn er jetzt „einen Penny“ investieren sollte, würde er sich dem Ferien-Mietgeschäft zuwenden, also Mietwagen, -Campern oder Ferienwohnungen. Das sei in der aktuellen Lage das beste Produkt.

 

Medienkontakt:

www.howzatpartners.com

Text: Thomas Rietig

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