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Deutschland: Breit aufgestellt und führend als Kultur- und Städtereisenziel

Deutschland konnte im Vorjahr seine Position als zweitbeliebtestes Reiseziel nach Spanien halten, ebenso seine Führungsrolle als Kultur- und Städtereiseziel. Zum imponierenden Erfolg des Reiselandes Deutschland trägt die breite Aufstellung bei. „50 Prozent des Aufkommens generieren wir aus sieben Ländern“, erklärte Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) auf der ITB Berlin-Pressekonferenz der DZT. Sechs der zehn wichtigsten europäischen Quellmärkte stärkten 2016 das Deutschland-Incoming mit überdurchschnittlichen Zuwächsen. Dreiviertel aller Besucher kamen aus Europa. Besonders stark wuchsen im Vergleich zum Vorjahr Frankreich, Belgien, Spanien, Polen mit 4,5 bis 5,7 Prozent und die Schweiz (plus 3,3 Prozent). Österreich legte um zwei Prozent zu, und die Niederlande als wichtigster Quellmarkt für Urlaub in Deutschland immerhin um 0,7 Prozent. Größter Übersee-Quellmarkt ist die USA, hier lag das Wachstum mit fast sechs Millionen Übernachtungen bei 2,5 Prozent. „Russland scheint die Talsohle erreicht zu haben“, konstatierte Hedorfer, „hier haben wir die Ergebnisse von vor vier Jahren.“ Rückgänge gab es aus Japan und den Arabischen Golfstaaten. Die Tourismusbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, schrieb in ihrem Grußwort zur ITB Berlin: „Toleranz und Weltoffenheit sind elementare Voraussetzungen für diesen Erfolg. Wir werden nicht zulassen, dass ausländerfeindliche Schreihälse den guten Ruf unseres Landes ruinieren.“  

Die DZT-Chefin betonte, dass Deutschland nie allein genannt wird, wenn Regierungen Reise–Hinweise erteilen, sondern „immer im Kontext mit europäischen Nachbarn.“ Allerdings habe das Attentat in München und dessen Verbreitung in den Sozialen Medien für die bayerische Landeshauptstadt „im Kontext der internationalen Märkte einen kleinen Verstärker gegeben“, wie Hedorfer es ausdrückte, „Buchungssysteme haben deutliche Stornierungen gesehen.“

Redaktionsbüro Schwartz

www.germany.travel

Halle 12, Stand 102

Pressekontakt: Martina Binhack

E-Mail: Martina.Binhack@germany.travel

Tel.: +49 (0)175 227 59 73

 

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