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Digitalisieren allein macht den Vertrieb nicht besser

Weite Teile der Touristik sind noch nicht auf dem Digitalisierungsniveau anderer Branchen. Besonders die Vorbereitung von Tagungen stellt sich für viele Hotels und Veranstalter daher als personalintensives und unübersichtliches Verfahren, also als „Scheißprozess“ dar, wie es Bernd Fritzges, der Chef der Vereinigung Deutsche Veranstaltungsorganisatoren, im Rahmen des ITB MICE Day recht offen darstellte. Aber der Prozess werde nicht allein dadurch besser, dass man ihn digitalisiert, warnte er. Zusammen mit Felix Undeutsch, Head of MICE and Groups und Expedia.com plädierte er für die Zusammenführung der unterschiedlichen Kommunikationskanäle und die Automatisierung von Teilprozessen. So könne vermieden werden, dass ein Tagungshotel dieselbe Anfrage auf zahlreichen Kanälen gleichzeitig bearbeiten müsse.

Als Beispiel zeigte Undeutsch das Reservierungsportal einer Hotelkette, das in Echtzeit alle Rahmenbedingungen der Tagung auch bei Gruppen mit vielen Teilnehmern abfrage und anschließend mehrere Alternativen mit Preiskalkulation bereitstelle, die bei Online-Änderung der Kundenwünsche sofort nachkalkuliert würden. Selbst wenn ein potenzieller Kunde anrufe, könne das Vertriebspersonal am selben Portal mit ihm zusammen ein Angebot aufstellen, ändern, jeweils durchrechnen, es per E-Mail zustellen und speichern.

Thomas Rietig

www.itb-kongress.de

Internet/Twitter: www.expedia.com, @BerndFritzges

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