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Dresden hält mit Kultur gegen Imageschaden

Frauenkirche mit Salonschiff (c) Muench

„Unser Image ist schwer angekratzt.“ Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert räumt freimütig ein, dass die allwöchentlichen Pegida-Demonstrationen und die rechtsradikalen Ausschreitungen in Sachsen dem Tourismus schaden. Die derzeitige Lage sei „vielleicht die schwierigste Situation seit 25 Jahren“, also seit den Ereignissen, die zur Wiedervereinigung geführt haben.

Die Barockstadt an der Elbe mit der wiedererbauten Frauenkirche, die die Stadt noch vor wenigen Jahren zu einem Sinnbild für Frieden und Versöhnung machte, will mit noch stärkerer Betonung auf Kultur zeigen, dass die städtebauliche Schönheit nicht nur eine schöne Fassade sei, hinter der sich die hässliche Fremdenfeindlichkeit verberge. „Die Wahrheit ist komplexer“, meinte Hilbert und lud alle Menschen ein, sich selbst ein Bild von der Wirklichkeit in Dresden zu machen. 2015 folgten allerdings drei Prozent Touristen weniger dieser Empfehlung als 2014. Der Rückgang beschränkte sich aber auf inländische Touristen (minus 5,1 Prozent), die Zahl der ausländischen Gäste stieg um 6,1 Prozent. Erheblich mehr spanische und chinesische Touristen machten dabei einen drastischen Einbruch der Gästezahl aus Russland mehr als wett.

Apropos Wiedervereinigung: Das diesjährige Bürgerfest zum 3. Oktober richtet Sachsen in Dresden aus. Es ist nur eines von mehreren kulturellen Großereignissen. Mitte Dezember eröffnet das neue Kulturzentrum mit drei Bühnen in einem ehemaligen Kraftwerk, und Ende April 2017 eröffnet der sanierte Kulturpalast, in dem unter anderem das legendäre Kabarett „Herkuleskeule“ eine neue Heimat finden wird.

Thomas Rietig

 

Halle 11.2, Stand 102

Pressekontakt:
Karla Kallauch
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