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Wie erreicht man asiatische Millennials?

Asien ist ein riesiger Quellreisemarkt. Die Marketinggesellschaft Brand Karma erwartet, dass die asiatische Generation der Jahrtausendwende, die „Millennials“, bis 2020 um die 340 Milliarden Dollar für internationale Reisen ausgeben. Welche digitalen Tools nutzen diese jungen Asiaten auf ihren Reisen? Wie erreicht man diese Zielgruppe überhaupt?

Über diese Frage referierte Matt Cuckston, Europadirektor der asiatischen Buchungs-App KLOOK, auf der ITB Berlin. Die App wurde 2014 eigens für den asiatischen Markt entwickelt und ist Anlaufstelle für Reisende in den schnell wachsenden Volkswirtschaften China, Taiwan, Korea und Hongkong. Auch beliebt ist die Plattform in Destinationen in Südostasien wie Vietnam und Singapur.

Zunächst aber solle man sich vergegenwärtigen, wie Asiaten reisen. „Meine Frau ist eine Millennial, und sie ist aus Shanghai“, erzählt Cuckston. „Wenn ich im Urlaub am Strand liegen möchte, möchte sie etwas unternehmen und so viel wie möglich sehen: Restaurants, Kulturstätten, Sehenswürdigkeiten.“ Was heißen soll: Asiatische Millennials nutzen Angebote für Touren- und Aktivitäten besonders stark.

Mit KLOOK können die User sowohl Buchungen als auch Aktivitäten verwalten, so Cuckston. Die App vereine die gesamte „User Journey“ in einem digitalen Angebot. Ähnlich wie ihre europäischen Altersgenossen nutzen auch asiatische Millennials Social Media-Kanäle, um zu kommunizieren und sich zu orientieren. Sie buchen ihre Reisen über das Internet, mehr als 50 Prozent in China tun dies sogar mobil. Gefragt sei letztlich eine „Super-App“, die alles integriere, so Cuckston, und überließ dem Auditorium die Assoziation, welche dies werden könnte: vielleicht KLOOK?

Mirko Heinemann

 

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